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Tourismus in Bergen entwickelt sich prächtig

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Foto: Symbolbild, pixabay

Bergen – Der Tourismus in Bergen entwickelt sich prächtig. Dieses Fazit zog Touristikleiter Wolfgang Helldobler in der Sitzung des Gemeinderats. Er begründete dies mit den steigenden Übernachtungszahlen und Gästeankünften. 90 305 Übernachtungen und 25 348 Gästeankünfte gab es heuer bis Oktober. Im Vorjahr waren es 86 410 Übernachtungen bei 21 700 Gästeankünften.


Auch die Zahl der Betten steigt, von 690 im vergangenen Jahr auf 715 in diesem Jahr. Lediglich die Aufenthaltsdauer sank auf 3,56 Tage (3,98), stellte Helldobler fest. Der Chef der Tourist-Info resümierte, die Zunahme der Übernachtungen und der Gästezahlen ist auf ein größeres Angebot an Veranstaltungen zu allen Jahreszeiten zurückzuführen und erinnerte dabei an den Advent in Bergen, an das große Sommernachtsfest, an den Kultusgenuss, das Open Air Kino, an die vielen Darbietungen und Aufführungen im Festsaal, an das Mitwirken beim Ferienprogramm und an die Markttage am Dorfplatz. Erweitert wurde nach seinen Ausführungen auch das Angebot an Wander- und Radwegen wie auch die Anzahl an MTB-Strecken.

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Auch Loipen, Winterwanderwege und einen Eislaufplatz kann Bergen bieten, sagte er. Helldobler erwähnte die neue Beschilderung der Wanderwege und nannte die Errichtung einer Kinderspielecke in der Tourist-Info ideal.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Vorstellung der Entwürfe zur Änderung des Flächennutzungs- und des Bebauungsplans für das »Sondergebiet Mineralwasser- und Brunnenbetrieb Bad Adelholzen«.

Die Landschaftsarchitektin Christine Pöschl sprach die Erweiterung in Richtung Norden an, erwähnte die Notwendigkeit zur Errichtung eines neuen Lagerplatzes, ging auf die Ausgleichsflächen ein, die wie sie sagte ausreichend vorhanden seien, kündigte die Erstellung eines Sichtschutzwalls mit Randeingrünung an, gab die Beachtung des Artenschutzes bekannt und sagte, die Naturschutzbehörde sei stets mit den Vorgängen eingebunden.

Behandelt wurde auch der Zuschussantrag des Skiclubs Bergen zur Anschaffung eines Loipenspurgeräts in Höhe von 5000 Euro. Dieser wurde einvernehmlich bewilligt. Bürgermeister Stefan Schneider betonte die Notwendigkeit dieses Spurgeräts, da es vor allem zum Training des Langlaufnachwuchses mit Jugendtrainer Franz Gehmacher zum Einsatz kommen werde. Ein weiterer Vorteil des Loipenspurgerätes sei, dass Winterwanderwege damit erstellt werden können, hieß es.

Zugestimmt wurde vom Rat auch dem Bauantrag zur Errichtung einer Werbeanlage für die Esso-Tankstelle in der Hochfellnstraße zur besseren Beleuchtung der Zapfsäulen. Der Gemeinderat gab auch seine Zustimmung zum Neubau eines Carports an ein bestehendes Wohnhaus in der Staudacher Straße. OH