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Sommerwanderweg zur Bründling Alm saniert

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Eine gute Nachricht für alle Hochfellngeher: Der Sommerweg vom Kalkofen-Parkplatz nach Bründling, der im Frühjahr abgerutscht und fast nicht mehr begehbar war, ist wieder hergerichtet worden. Es wurden Felsanker gesetzt und auf einer Wand aus Holzstämmen ein neues Wegteil errichtet. (Fotos: Walter Stiegler)

Bergen – Auf der Mittelstation der Hochfelln-Seilbahn gibt es wieder einen Gastronomie-Betrieb. Dies gab Bürgermeister Stefan Schneider in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats bekannt. Betrieben wird er von den Beschäftigten der Seilbahn.


Schneider sagte, Angestellte der Seilbahn haben überwiegend mit dem Bauhof der Gemeinde die dortigen Räumlichkeiten von Grund auf saniert. Diese Wirtschaft, die kürzlich wieder eröffnet wurde, wurde sofort gut angenommen und bestätigt die Notwendigkeit einer Gastronomie im Bereich der Mittelstation, hieß es. Der Bürgermeister betonte die dortige Weiterführung der Tradition und gab bekannt, dass dort wieder Brauchtumsveranstaltungen wie Hoagarten stattfinden werden.

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Schneider teilte dem Gremium mit, dass die Sanierung des Sommerwegs, der vom Weißachental bis zur Bründling Alm führt, abgeschlossen ist. Dieser war nach einem Felssturz im vergangenen Herbst dort nur noch über einen schmalen Weg passierbar. Die Räte begrüßten diese Mitteilung, da dieser Weg besonders bei Wanderern beliebt ist. Die Sanierung hatte die Gemeinde Bergen übernommen, da dies einer der wichtigsten Zugänge zur Bründling Alm ist.

Die Kosten für die Sanierung belaufen sich auf knapp 60 000 Euro, wie Andreas Schultes, der Geschäftsleiter der Gemeinde, auf Nachfrage des Traunsteiner Tagblatts mitteilte. Das dort vorkommende Gestein sei sehr porös und schwer zu befestigen. Der Gemeinde ist es aber nun gelungen, den Weg so zu sanieren, dass für die kommenden Jahre ein sicherer Aufstieg zur Bründling Alm möglich ist, so Schultes.

Auch über die Halteverbotsschilder, die im Bereich des Emerhofs in Bernhaupten aufgestellt wurden, informierte Schneider den Gemeinderat. Dort Verbotsschilder aufzustellen, war nötig geworden, nachdem die Parksituation »immer diffuser werde«, so Schultes. Mit dieser Maßnahme will die Gemeinde die Zu- und Durchfahrt dauerhaft freihalten.

Das Gemeindeoberhaupt teilte noch die Ergebnisse der schriftlichen Befragung der Eltern zur Qualität des gemeindlichen Kindergartens mit. Die Eltern stellten dabei dem Personal wie auch den Räumlichkeiten Bestnoten aus. Schneider erwähnte dabei auch die Kinderkrippe und hob die sehr gute Betreuung der Kinder heraus.

Schneider würdigte noch die Ergebnisse der alljährlichen Polizeistatistik, die nach seinen Worten den Gemeindebereich Bergen als sehr sicher auszeichnet und Bergens Bürger gut behütet seien.

Das Gremium befasste sich noch mit zwei Bauanträgen. Die Räte erteilten ihr Einvernehmen zum Antrag auf Nutzungsänderung von Büroräumen in zwei Wohneinheiten auf einem Grundstück in der Hochfellnstraße. Das Einverständnis gab es auch für den Antrag auf Anschluss an die gemeindliche Wasserversorgung für das Anwesen »Schellenberg 21«. OH


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