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Nach Bürger-Kritik: Feuerwerke sind in Bergen weiter möglich

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Foto: Wegscheider

Bergen – Die Durchführung von Feuerwerken im Gemeindegebiet Bergen war eines der Themen in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats.


Bürger hatten sich an die Gemeinde gewandt und gemeint, das Abhalten von Feuerwerken schade der Natur und erhöhe die Staubbelastung. Und weiter: Helligkeit und Lärm würden für große Unruhe unter Tieren, vor allem bei Haustieren, sorgen.

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Bürgermeister Stefan Schneider sagte, dass im Durchschnitt zehn bis zwölf Feuerwerke pro Jahr abgebrannt werden. Die Mehrheit des Gemeinderats bewertete diese Veranstaltungen als eine Art Brauchtum. Stets sei eine hohe Sicherheit gegeben. Die Räte mit dem Bürgermeister einigten sich darauf, dass für Feuerwerke von Privatpersonen weiterhin die Erlaubnis der Gemeinde notwendig ist.

Der Leiter der Kläranlage, Thomas Rodler, berichtete, dass der Betrieb bestens laufe. Er erwähnte unter anderem die neuen Heizkessel und gab bekannt, dass die Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage bevorstehe. 288 Module seien auf einer Dachfläche von 490 Quadratmetern montiert worden.

Bergen: Feuerwerke sind weiter möglich – Bürger äußerten Kritik
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Die Kläranlage der Gemeinde Bergen läuft nach Auskunft von Thomas Rodler, der das Werk leitet, bestens.

Den Bau einer Lagerhalle und die Erweiterung einer Lkw-Aufstellfläche zur Nutzung als Lagerplatz und Lkw-Ausweichplatz hatten die Adelholzener Alpenquellen auf einem Grundstück der Gemarkung Holzhausen beantragt. Mehrheitlich mit 8:6-Stimmen stimmte der Gemeinderat dem Antrag zu. Einige Mitglieder des Gemeinderats meinten, die Adelholzener Alpenquellen sollten der Gemeinde ein Gesamtkonzept über ihre weitere Entwicklung vorlegen. Sie kritisierten die immer wieder scheibchenweise vorgetragenen Antragstellungen.

Dem Bauantrag zum Anbau eines Tankraums und Anbau eines überdachten Auslaufs auf einem Grundstück an der Rumgrabener Straße gab das Gremium seine Zustimmung. Des Weiteren erfolgte mehrheitlich das Okay für den Abbruch eines Schuppens und Ersatzbaus einer Lagerhalle für Hackschnitzel, Heu und Stroh. Der Antragsteller errichtet drei Ferienwohnungen und Garagen auf seinem Grundstück an der Rumgrabener Straße.

Positiv beschied der Gemeinderat die Errichtung einer Außentreppe mit Carport an einem Einfamilienhaus auf einem Grundstück an der Bahnhofstraße. Mehrheitlich zugestimmt hat er dem Tekturantrag zur Schaffung eines barrierefreien Zugangs vom Haupthaus zum Anbau sowie Errichtung von zwei Außentreppen beim Gasthof Post am Dorfplatz. Geplant sind auch Änderungen im Bereich der Küche. OH