Nach Autokauf mit falschen Kennzeichen unterwegs

Auto-Zulassung
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Foto: Robert Schlesinger/dpa/Symbolbild

Bergen – Um Zeit und Kosten zu sparen, montierte ein 21-Jähriger kurzerhand ungültige Kennzeichenschilder an seinen gerade käuflich erworbenen Wagen. Die Fahrt war jedoch nach wenigen Kilometern beendet.


Einer Streifenbesatzung der Grenzpolizei Piding fiel am Nachmittag des 31. März ein Renault Megane auf, der auf der Autobahn 8 in Fahrtrichtung München unterwegs war.

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An der Tank- und Rastanlage Hochfelln Nord gestoppt und nach seinen Dokumenten befragt, händigte der 21-jährige Fahrer bereitwillig seinen deutschen Personalausweis und Führerschein aus. Bezüglich der Zulassungsbescheinigung für den Renault machte er widersprüchliche Angaben.

Das nahmen die Beamten zum Anlass um eine genauere Überprüfung durchzuführen. Eine Überprüfung in der Fahndungsdatei ergab, dass die am Auto angebrachten Kennzeichen aus dem Regierungsbezirk Oberpfalz nicht für den vor Ort befindlichen Renault ausgegeben und zudem aktuell nicht mehr gültig waren.

Zum Sachverhalt befragt gab der 21-Jährige an, den Wagen unmittelbar vor der Kontrolle im Auftrag seiner Tante in Piding gekauft zu haben. Von ihr habe er auch die Kfz-Kennzeichen erhalten, mit denen er das Auto überführen wollte. Noch am Kontrollort wurden die Kfz-Kennzeichen sichergestellt und die Weiterfahrt unterbunden. Gegen den Fahrer und seine Tante wurde je ein Ermittlungsverfahren wegen Kennzeichenmissbrauchs, eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, die Abgabenordnung und die Straßenverkehrszulassungsordnung eingeleitet.

fb/red