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Gemeinde Bergen saniert Schlackenhaus und schafft 19 Wohnungen

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Die Gemeinde Bergen beginnt heuer mit der Sanierung des Schlackenhauses auf dem Areal der Maxhütte. Geplant sind 19 Wohneinheiten sowie der teilweise Anbau von Balkonen.

Bergen – Das Ziel, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, hat für die Gemeinde Bergen hohe Priorität. Nachdem das ehemalige Kassierhaus – dort entstanden vier neue Wohnungen – auf dem Areal der Maxhütte erfolgreich saniert wurde, macht die Gemeinde nun mit dem Schlackenhaus weiter. Die Gemeinde als Eigentümer reichte dafür einen Bauantrag ein, der vom Gemeinderat einstimmig genehmigt wurde.


Vor der Abstimmung stellte Architektin und Gemeinderätin Sabine Babl von der Architektengemeinschaft Sylvester Dufter aus Siegsdorf die Planung vor. »Dort werden insgesamt 19 neue Wohneinheiten in unterschiedlichen Größen entstehen.«

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Auch der Anbau von Balkonen ist geplant. Die Außentreppe wird wegfallen, dafür wird es einen großen Haupteingang geben. Möglichst viel soll barrierefrei umgebaut werden.

Babl erinnerte in diesem Zusammenhang an den Denkmalschutz. Die Fassade des Hauses wird erhalten bleiben. Die Architektin ging auch auf das Untergeschoß mit Aufzug und Teilunterkellerung ein. Sie sprach auch über die Dämmung und zeigte sich angetan von der guten Wärmequalität der Schlacke an den Außenwänden des Hauses. Die Überprüfung der Statik fiel positiv aus. Die neuen Fenster werden mehrfachverglast sein.

Babl informierte kurz über den Istzustand. Der Zugang zu den Etagen erfolgte bisher vom Hang her über eine Brücke. Dadurch habe man sich in der Vergangenheit das Treppenhaus erspart. Die Wohnungen bestanden bisher aus einem Wohnraum und einem Schlafraum. Die angrenzende Küche wurde von zwei Familien gemeinsam genutzt. Babl ist überzeugt, dass nach der Sanierung ansprechende und bezahlbare Wohnungen vorhanden sein werden.

Bürgermeister Stefan Schneider geht davon aus, dass mit der Sanierung bald begonnen werden kann. Das Gebäude wird für die Arbeiten komplett eingerüstet. Lob gab es für Sabine Babl von Bürgermeister Schneider und vom Gemeinderat dafür, dass sie vor allem den Denkmalschutz einhält. OH