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Die Tore des Schwimmbads in Bergen gehen auf

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Im Schwimmbad Bergen beginnt am heutigen Samstag der Badebetrieb. (Foto: Pültz)

Bergen – Die Badesaison beginnt jetzt auch in Bergen: Nachdem bereits eine Reihe von Freizeiteinrichtungen im Landkreis Traunstein ihre Pforten geöffnet haben, gibt nun auch die Gemeinde Bergen den Weg frei zu ihren Becken. Im Gemeinderat hat Bürgermeister Stefan Schneider bekannt gegeben, dass die Tore des Schwimmbads am heutigen Samstag aufgehen. Die Gemeinde habe ein Hygiene-Konzept aufgestellt – mit einer Reihe von Vorgaben, die nun von den Besuchen zu beachten sind.


Auch in Bergen wirbelt das Virus den Badebetrieb gehörig durcheinander. Wie andernorts auch war eine Öffnung zu einem früheren Zeitpunkt im Jahr nicht möglich, jetzt aber geht's los. Die Bademeister stehen bereit, ebenso der Wirt und die Wasserwacht. Das Bad ist täglich geöffnet von 9 bis 19 Uhr, letzter Einlass 17 Uhr, ab einer Lufttemperatur von 15 Grad.

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Die Einzelheiten des Hygienekonzepts bleiben weiterhin abhängig von den Auflagen der Behörden. Vorerst gelten folgende Regeln: Das Tragen von Mund-Nase-Schutz im Kassen- und Gastronomiebereich sowie auf den Toiletten und der Mindestabstand von 1,5 Meter müssen eingehalten werden. Umkleidekabinen und Duschen bleiben vorerst gesperrt. Umkleiden im Außenbereich können genutzt werden, ebenso die Duschen im Außenbereich. Die Wasserrutsche und die Schwimmkrake können aufgrund der aktuellen Vorgaben vorerst nicht zur Verfügung gestellt werden, ebenso das Beachvolleyball-Feld.

Bedingt durch die Corona-Krise ist die Zahl der Besucher, die das Schwimmbad gleichzeitig nutzen dürfen, eingeschränkt. In der Freizeiteinrichtung, die in »normalen Zeiten« 600 bis 700 Gäste fassen kann, dürfen sich laut Schneider bis auf Weiteres nur 435 Besucher aufhalten.

Und auch der Kartenverkauf ist in diesem Jahr eingeschränkt: Wie andernorts üblich gibt auch die Gemeinde Bergen in diesem Jahr keine Saisonkarten für ihr Schwimmbad aus. Punktekarten seien erhältlich – womit, wie Schneider ausführte, der Eintritt ins Bad unterm Strich »sehr günstig« ausfalle.

Die Gemeinde habe das Schwimmbad im Frühjahr, so der Bürgermeister, generalsaniert. Er sprach von Kosten in Höhe von 48 000 Euro. Mitarbeiter des gemeindlichen Bauhofs seien insgesamt 300 Stunden vor Ort gewesen – was unterm Strich bedeutet, dass zwei Leute komplett einen Monat im Schwimmbad beschäftigt waren. Ganz abgeschlossen sind die Arbeiten laut Schneider noch nicht, am Naturbecken laufen sie noch. pü


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