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19 Wohnungen sollen im Schlackenhaus entstehen

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Nach der Sanierung sollen die Zugänge sowie die Wohnungen im ehemaligen Schlackenhaus barrierefrei gestaltet sein. (Foto: Humm)

Bergen – Um die Neugestaltung des ehemaligen Schlackenhauses der einstigen Maxhütte – es ist im Besitz der Gemeinde Bergen – ist es in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats gegangen. Architektin Sabine Babl stellte die Planung vor. In dem Gebäude soll es nach der Sanierung 19 Wohnungen für bis zu 40 Personen geben.


Die Wohnungen werden im Erdgeschoß sowie im ersten und zweiten Obergeschoss entstehen. Geplant sind Wohnungen für eine oder zwei Personen, aber auch für vier oder fünf Personen. Laut Architektin Babl werden alle Zugänge sowie Wohnungen barrierefrei gestaltet sei. Unter anderem ist ein Aufzug geplant. Teilweise werden die Wohnungen auch einen Balkon haben. Babl wies darauf hin, dass bei der Sanierung auch die Auflagen des Denkmalschutzes zu beachten sind, Mit den Bauarbeiten soll im nächsten Jahr begonnen werden.

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Bürgermeister Stefan Schneider und die Gemeinderäte waren sich einig, dass das Vorhaben ein wertvoller und wichtiger Beitrag zur Schaffung von Wohnraum in der Region ist. Schneider führte aus, dass der Bedarf nach bezahlbaren Wohnraum groß ist. Er sprach sich für eine stärkere Innenverdichtung im Ort Bergen aus. Im Jahresrückblick stellte der Bürgermeister fest, dass er mit Herz, Liebe und Freude sein Amt ausübe. Rückblickend meinte er, dass sehr gute Arbeit geleistet worden sei und die Gemeinde Bergen wie auch die Bürger gut dastünden. »Wir haben viele Gewerbebetriebe und Arbeitsplätze in unserem Gemeindegebiet, bieten ausreichend Kinderkrippen, Kindergartenplätze und eine gute Schule an«, meinte er. Schneider kündigte an, dass die Ganztagesbetreuung an der Schule bald kommen werde.

Er erwähnte das schnelle Internet, ging auf den Klima- und Naturschutz ein, der in Bergen bestens gewahrt werde, stellte dabei die vorhandenen Ausgleichsflächen heraus und sprach über die vollzogene Erdgas- und ausgezeichnete Wasserversorgung. Schneider freute sich außerdem über die positive Einstellung der Bürger zur LED-Straßenbeleuchtung, sprach über den Hochfelln-Gipfelrundweg, der gut angenommen werde, sowie über die Sanierung der Mittelstation.

Der Bürgermeister ging auf die zahlreichen Vereine in seiner Gemeinde ein, die zum Gemeindeleben viel Positives beitragen würden, und stellte die große Zahl an kulturellen Veranstaltungen heraus. Schneider würdigte das ehrenamtliche Engagement vieler, erwähnte dabei auch die Rettungsdienste, Feuerwehren und die Wasserwacht.

Der Bürgermeister ging auf staatliche Fördermaßnahmen ein und erklärte, dass auch im Haus des Pfarrkindergartens in den Obergeschoßen bezahlbare Wohnungen entstehen würden. Er kündigte für 2019 einen »Tag der offenen Tür« in der sanierten und zum Teil neu erstellten Kläranlage an und bedauerte, dass die Jugendlichen den Jugendraum nach wie vor nicht annehmen. OH