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Fünf Konzerte können stattfinden

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Die 45. Saison des »Musiksommers zwischen Inn und Salzach« stand bisher ganz im Zeichen der Auswirkungen der aktuellen Corona-Krise. Schweren Herzens mussten von Mai bis Anfang August alle Konzerte abgesagt werden. Umso mehr freuen sich Vorstand, Künstlerische Leitung und Geschäftsstelle jetzt darüber, dass bis zum Ende der Konzertsaison doch noch Konzerte veranstaltet werden können.


Den Auftakt machte die Salzburger Bachgesellschaft mit ihrem traditionellen Konzert »Mozart & Haydn in Mülln« zu Maria Himmelfahrt (wir berichteten). Weiter geht es am Freitag, 4. September ebenfalls um 19.30 Uhr im Heftersaal in Grassau mit dem Duo Marie-Theres Härtel und Florian Trübsbach, die von steirischen Jodlern und Weisen über Jazz bis hin zu Eigenkompositionen und Arrangements dem Publikum so manche Überraschung präsentieren. Die vier Münchner Stadtmusikanten, ein musikalisches Märchen für die ganze Familie mit Musik von Joseph Haydn, wird am Sonntag, 13. September um 14 Uhr im Kulturforum Klosterkirche Traunstein aufgeführt. Die alte und wunderbare Geschichte der Gebrüder Grimm wird vor den Augen und Ohren der Zuschauer vom Diogenes Quartett und einem Erzähler zum Leben erweckt und bezaubert Groß und Klein.

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Mit dem Thema »Farb-Klänge« möchte der Kammerchor »cantus aurumque« die Zuhörer unter anderem in die charakteristischen Klangwelten skandinavischer und baltischer Chormusik entführen. Das Konzert unter der Leitung von André Philipp Gold findet am Sonntag, 20. September um 18 Uhr in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Mühldorf am Inn statt.

Jazzig wird es dann am Freitag, 25. September, um 20 Uhr im Vereinshaus Traunstein, wenn der aus dem Chiemgau stammende und in Berlin lebende Jazz-Trompeter Martin Auer zum 25. Jahr des Bestehens seines Quintetts ein ganz besonderes Programm auswählt. Diesmal geht es weit zurück in die Jazz-Geschichte, in die Zeit von 1925 bis 1928 zu Louis Armstrong und seinen Jazz-Ensembles Hot Five und Hot Seven.

Den Abschluss der diesjährigen Saison gibt am Mittwoch, 30. September um 19.30 Uhr im Heftersaal in Grassau das Ensemble »Lyeson« mit dem Programm »Limitless«. Die vier jungen Musiker verknüpfen epochen- und länderübergreifend Musik zu einer Einheit aus Klang und Rhythmus und fügen so zusammen, was auf den ersten Blick unmöglich scheint: sie verbinden lateinamerikanische Rhythmen mit Gipsy-Klängen und lassen die Grenzen zwischen Klassik und Weltmusik verschwimmen.

Für alle Konzerte gibt es nur im Vorverkauf eine begrenzte Anzahl von Karten. Es gibt keine Abendkassen. An den Veranstaltungsorten und während der Konzerte sind die Hygienekonzepte einzuhalten. Auf der neu gestalteten Website des Musiksommers finden sich laufend aktualisierte Informationen zu den Konzerten. Zu den Eigenregiekonzerten informieren die örtlichen Veranstalter. Deren Kontaktdaten können ebenso der Website des Musiksommers entnommen werden.

Das Team des »Musiksommers zwischen Inn und Salzach« arbeitet bereits mit Hochdruck am Programm für die Saison 2021.

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