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Wiedersehen mit den »Normannen«

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Einen Apfelbaum pflanzten Deutsche und Franzosen auf einer Streuobstwiese in Geißing. Mit dabei waren unter anderem Präsident  Damien  Capelle  (von links)  von  der  »Maison Familiale Rurale«, die Schülerinnen Coline Bazin, Camille Vanmackelbergh und Stacy Varin sowie Oberbürgermeister Christian Kegel.

Traunstein – Bereits seit den 1960er Jahren weilten Franzosen aus der Normandie in Traunstein und der Region. 2006 schliefen die Verbindungen aber ein. Nun wurden sie durch einen Besuch von französischen Krankenpflegeschülern wiederbelebt. 45 Berufsschüler aus der Normandie waren im November mit ihren Begleitern fünf Tage zu Gast bei den Traunsteiner Auszubildenden in der Krankenpflege. Untergebracht waren sie im BLSV-Sportcamp in Inzell.


Gemeinsam Apfelbaum in Geißing gepflanzt

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Ein ganz besonderer Wunsch der Franzosen war es, einen Apfelbaum, den sie aus der Normandie mitgebracht hatten, mit ihren neuen deutschen Freunden gemeinsam zu pflanzen. Oberbürgermeister Christian Kegel wies bei der Baumpflanzaktion auf einer Streuobstwiese in Geißing auf die lange, bewegte und kriegerische Geschichte der beiden Staaten hin. »Die jungen Leute sind aber Gewähr, dass es in den nächsten 70 Jahren und darüber hinaus keinen Krieg mehr gibt«, betonte Kegel. Er verglich den Baumstamm mit Deutschland und Frankreich innerhalb der EU. »Beide werden aufblühen wie der Baum und wir werden die Früchte ernten.«

Einen Einblick in das deutsche Gesundheitswesen bekamen die jungen Franzosen beim Besuch des Klinikums Traunstein. Aber auch das Rathaus stand neben einer Brauereibesichtigung, einer Schifffahrt auf dem Chiemsee und Ausflügen nach Berchtesgaden, Salzburg, Dachau und München auf dem Programm.

Unterstützt wurde die Reise mit Geldern des »Office franco-allemand pour la Jeunesse«. Dabei handelt es sich um das französische Pendant zum »Deutsch-Französischen Jugendwerk«. Bjr