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Vom sicheren Surfen bis zum Kondomgebrauch

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Im Rahmen der Aktion »Zammgrauft« sprach Polizeihauptmeisterin Stefanie Berchtold mit den Schülern der fünften Jahrgangsstufe über Gewalt und Konflikte.

Traunstein. Neue Medien, Mobbing und Gewalt, Drogen und die beginnende Sexualität sind Themen einer Präventionsreihe, die derzeit an der Reiffenstuel-Realschule läuft. In den verschiedenen Jahrgangsstufen werden die Jugendlichen mit Vorträgen, Schulungen und Workshops auf die Zukunft vorbereitet.


In den fünften und sechsten Klassen steht die Stärkung der Selbst- und Sozialkompetenzen im Fokus. Konfliktsituationen zu vermeiden bzw. richtig zu reagieren und zu handeln, wird unter dem Motto »Zammgrauft« thematisiert und eingeübt. Dazu arbeitet die Traunsteiner Polizistin Stefanie Berchtold jeweils einen ganzen Vormittag mit den Schülern an konkreten Falldarstellungen.

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Rund um das Thema Handy, Internet, Online-Computerspiele und soziale Netzwerke drehte sich zuletzt der Vortrag des Ruhpoldinger Polizisten Markus Tettenhamer. Er zeigte den Schülern drastisch auf, welche bösen Überraschungen beim Surfen in Internet lauern können.

Das Thema »Der digitale Fußabdruck« wird nach den Osterferien thematisiert. Dafür konnte die Firma »mecodia« gewonnen werden, die die Schüler der 8. und 9. Jahrgangsstufe damit vertraut macht, wo und wie wir im Internet Spuren hinterlassen. Am 29. April ist diesbezüglich auch ein Vortrag für die Eltern geplant.

Bereits in der siebten Jahrgangsstufe ist der Umgang mit legalen und illegalen Drogen ein Inhalt des Biologieunterrichtes. Aber auch in den Jahrgangsstufen 8 bis 10 spielen Suchtgefahren und der Missbrauch von Drogen eine Rolle.

Um die körperliche und soziale Entwicklung der Jugendlichen sowie die Risiken von HIV-Infektionen und Geschlechtskrankheiten dreht sich ein Vortrag von Dr. Stefan Zippel von der Klinik für Dermatologie und Allergologie der Ludwig-Maximilians-Universität München. Dieser bildet den Abschluss der Präventionsmaßnahmen, die die Schüler im Laufe ihrer Schullaufbahn durchlaufen. Dabei wird unter anderem auch der Gebrauch eines Kondoms angesprochen.

»Wir erhoffen uns, dass unsere Schüler nach dem Besuch der Realschule nicht nur den Abschluss erfolgreich erhalten haben, sondern dass sie durch die unterschiedlichen präventiven Maßnahmen die Schule auch als aufgeklärte, gestärkte und wachsame junge Erwachsene verlassen«, erklärt Konrektor Reinhard Trummer.