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Vom Nagelbrett bis zur Magnetschwebebahn

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»Tut das nicht weh?«: Fasziniert bestaunten die Kinder Hannes Speicher auf seinem Nagelbrett. Danach durften sich die Grundschüler und Kindergartenkinder selbst auf das Brett stellen und merkten schnell, dass es nur ein bisschen kitzelt.
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Für ein weiteres Experiment hat Sebastian Guske 170 Magnete auf Holzplatten zu einer Magnetschwebebahn verarbeitet.

Marquartstein – Das P-Seminar »Physik in Grundschulen und Kindergärten«, bestehend aus vierzehn Schülern der zwölften Klasse des Staatlichen Landschulheims Marquartstein, hat sich der Herausforderung gestellt, eine Physikshow für Kinder zu organisieren. Nach einer Vorbereitungsphase von über einem Jahr war es nun so weit. Die Schüler führten ihre aufwändig entwickelten und selbst gebauten Experimente vor.


Am ersten Tag kamen fast 100 Kinder aus der Grundschule Marquartstein, der Grundschule Unterwössen und dem Kindergarten Unterwössen. Auch am zweiten Tag waren knapp 100 junge Besucher anwesend. Diese kamen aus der Montessori-Schule Grassau, der Grundschule Staudach-Egerndach und dem Kindergarten St. Irmingard aus Grassau.

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Eine Wasserrakete auf dem Sportplatz gezündet

Im Festsaal des Landschulheims begann die Show mit einem faszinierenden Laserschwertkampf. Danach gab es viele spannende Experimente auf der großen Bühne zu sehen, welche die Kleinen in ihren Bann zogen. So wurden zum Beispiel ein Feuertornado, Rauchringe, ein Geysir und eine völlig neue Technologie zur Behebung des Glühbirnen-Dilemmas, eine glühende Salzgurke, präsentiert. Auch wurden die kleinen Zuschauer über den Urknall durch eine Bälle schleudernde Tonne aufgeklärt.

Dann kam es zum Höhepunkt des ersten Teils, für die die Kinder nach draußen auf den Sportplatz des Internats geführt wurden. Dort konnten die Kleinen eine Wasserrakete bestaunen und durften diese sogar selbst zünden.

Nach einer halbstündigen Pause, in der es Brezen und Fruchtsäfte gab, wurden die Kinder in acht Gruppen aufgeteilt und gingen von Station zu Station. Hier gab es weitere physikalische Experimente und Phänomene zu bestaunen, bei welchen von den Schülern des P-Seminars vor allem großer Wert auf eine kindgerechte Erklärung und eine große »Mitmach-Freundlichkeit« gelegt worden war.

Und auch hier gab es nur Höhepunkte zu sehen. Wie etwa ein Modell unseres Sonnensystems, einen funktionierenden Miniaturwindkanal oder eine drei Meter lange Magnetschwebebahn. Außerdem durften sich die Kinder auf ein richtiges Nagelbrett stellen und feststellen, dass es nur ein bisschen an den Füßen kitzelt.

Gegen 12 Uhr war der spannende Vormittag für die kleinen Besucher auch schon wieder vorbei und sie wurden, noch total von den Experimenten beeindruckt, mit den Bussen wieder zurück in ihre Schulen und Kindergärten gebracht.

Über die gelungenen Präsentationen freuten sich dann auch die Schüler des P-Seminars: Franz Aschl, Tobias Bär, Lukas Laschtowitz, Hannah Sill, Marius Tillner, David Müller, Sebastian Guske, Kenneth Klau, Patrick Weber, Vanessa Braun, Christina Schwemmbauer, Hannes Speicher, Vera Niederauer, Luka Scheufler. Sebastian Guske