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Vom Dirndl bis zur Kutsche

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Als geschickte Näherin erwies sich Theresa Brandmair, die sich ein Dirndlgwand als Projektarbeit ausgesucht hatte.

Traunstein. Ein Höhepunkt im Schuljahr der Montessori-Schule in Traunstein ist die Präsentation der »Großen Praktischen Arbeit« der achten Klasse. Nun war es wieder so weit und schnell wurde klar, dass die Jugendlichen heuer große Kreativität und handwerkliches Geschick bewiesen hatten.


Die Schüler wählten dafür im Vorfeld nach ihren eigenen Interessen und Fähigkeiten eine praktische Aufgabe aus und stellten in den folgenden Monaten ihr Werkstück selbständig her. Wer Hilfe benötigte, konnte sich Rat bei seinen Mentoren holen. Am Ende der Arbeit stand nun die Präsentation an Infoständen in der Schule, zu der neben Eltern und Lehrern auch Vertreter der Wirtschaft, der Agentur für Arbeit, des Schulamtes und der umliegenden Schulen und Gemeinden eingeladen wurden. Sie konnten sich an Infoständen über die Projekte der Achtklässler informieren.

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Die Mädchen hatten sich mit der Herstellung von Dirndlkleidern, eines modischen Kleides im Stile der 50-er Jahre, einer gestrickten Kuscheldecke und einer geschreinerten Kommode befasst. Bei den Buben wurden unter anderem eine Kutsche, ein VW-Käfer und ein Kälbertransporter restauriert, Möbel gebaut, Filme und Kalender gestaltet, ein Computergehäuse in Form eines Roboters erstellt und das Modell einer ökologischen Landschaft geschaffen.

»Ein Anfang ist kein Meisterstück, doch guter Anfang ist halbes Glück.« Mit diesem Satz eröffnete Schulleiter Kay Hoßbach die Präsentation. Dann waren die Schüler am Zug. Jede Projektvorstellung wurde von einer selbst erstellten Power-Point-Präsentation begleitet. Bei der nachfolgenden Zeugnisvergabe bezüglich der »Großen Praktischen Arbeit« wurden die Mühen der Jugendlichen mit anhaltendem Applaus honoriert.

In der Pause bestand für die Gäste die Möglichkeit, sich am Buffet, das die Eltern in Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat der Schule bereitgestellt hatten, zu stärken.