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Traunsteinerin gewinnt bei »Schüler experimentieren«

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Die Siegerin im Fachgebiet Arbeitswelt beim Landeswettbewerb »Schüler experimentieren«: Esther Nadine Kummetz vom Annette-Kolb-Gymnasium in Traunstein. Ihr Roboter erkennt farbige Kugeln und sortiert diese im Regal neu ein. (Foto: dpa)

Hilfe für die Sortierung von Hochregalen oder die besten Strategien beim Schafkopf. Zwei Tage lang haben die jüngsten Forscher aus Bayern ihre Arbeiten präsentiert. Dann sind die besten Projekte beim 21. Landeswettbewerb »Schüler experimentieren«, der Juniorsparte von »Jugend forscht«, in Dingolfing ausgezeichnet worden. Unter den Preisträgern sind auch vier Schüler aus der Region.


Die Jury überzeugte die elfjährige Esther Nadine Kummetz vom Annette-Kolb-Gymnasium (AKG) in Traunstein. Sie siegte im Bereich »Arbeitswelt« mit einer Hilfe für Hochregallogistiker. Dazu hatte sie einen Roboter gebaut, der farbige Kugeln erkennt und an den entsprechenden Platz in das Regal einsortiert. Der Roboter »Logomaster« kann auch auf Bestellung Kugeln ausliefern. Die Regalbelegung passt »Logomaster« selbstständig an die Beliebtheit der Kugelfarben an, sodass Lieferzeiten optimal verkürzt werden können. Das Projekt wurde zusätzlich mit einem Sonderpreis für einen besonderen Bezug zur industriellen Arbeit gekürt.

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Die weiteren Gewinner aus der Region sind der 14-jährige Philip Sändig vom Johannes-Heidenhain-Gymnasium in Traunreut. Er belegte im Fachgebiet Chemie für die quantitative Analyse des Kohlenstoffdioxidgehalts bei der Keimung von weißen Bohnen den dritten Platz.

Sonderpreise erhielten die zehnjährige Chiara Eckenberger und der elf Jahre alte Felix Bless vom Ludwig-Thoma-Gymnasium in Prien für ihr Projekt »Richten sich Sonnenblumen nach dem Licht aus?«.

Gekürt wurden Arbeiten in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik. Fast die Hälfte der 79 Teilnehmer waren Mädchen. »Das liegt sicherlich auch an den Vorbildern. Viele Frauen sitzen in der Jury bei 'Schüler experimentieren' und waren ehemalige Teilnehmerinnen«, erklärte Wettbewerbsleiterin Iris Schreiner bei der Preisverleihung. Viele der jungen Tüftler kommen immer wieder mit neuen Ideen zum Wettbewerb. »Wer einmal mit dem Forscher-Virus angesteckt wurde, wird es nicht mehr los«. jar/dpa