weather-image
25°

Traunsteiner Kirche auf einem Graffiti

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Auf einer Hauswand in Warschau sind Symbole der Herkunftsländer des EU-Projekts zu sehen. Für den Landkreis Traunstein wurde die Silhouette der Traunsteiner Kirche St. Oswald gewählt, die in der Mitte oben zu sehen ist. Davor zu sehen sind die Traunreuter Realschüler und ihre Lehrer zusammen mit einer Vertreterin der Deutschen Botschaft in Warschau.

Zusammen mit sechs weiteren Ländern – Slowakei, Polen, Slowenien, Frankreich, Griechenland und Italien – und deren diplomatischen Vertretern weihten Traunreuter Realschüler zwei Graffiti-Werke in Warschau ein. Auf den Ideen der Schüler basierend haben ein französischer und ein polnischer Künstler je eine Wand in Warschau gestaltet.


Auf der einen Wand sind Symbole zur Herkunft der jeweiligen Partner dargestellt. Für den Landkreis Traunstein wurde die Silhouette der Traunsteiner Kirche Sankt Oswald verwendet. Dieses Kunstwerk wurde von dem polnischen Künstler Taki Myk gestaltet. Ameisen als fleißige Arbeiter der europäischen Union stehen für Zusammenhalt und Wachstum der europäischen Werte.

Anzeige

Das Gemälde des französischen Künstlers »Wen2« zeigt ein typisches amerikanisches Haus, das wegen der Finanzkrise zum Verkauf steht. Damit fügt sich dieses Kunstwerk in die Bilderserie von bekannten Auftragswerken in Brest und dem Pariser Flughafen ein.

In der Partnerschule in Warschau fungierten die Traunreuter Realschüler als Vertreter ihres Landes bei einer Informationsveranstaltung zur Europäischen Union. In dieser ging es um kulturelle und wirtschaftliche Fördermöglichkeiten für Schüler und Studenten wie zum Beispiel Erasmus oder das aktuelle Comenius-Projekt »Streetart bridges Europe«, übersetzt »Straßenkunst verbindet Europa«.

An dem fünftägigen Projekttreffen in Warschau, bei dem durchgängig Englisch gesprochen wurde, haben insgesamt 60 Schüler und Lehrer teilgenommen. Aus Traunreut waren die Jugendlichen Tanja Kühn, Anastassia Gritskevich, Amelie Tann, Jasmin Rosenegger und Markus Coman sowie die projektbegleitenden Lehrer Renate Klupp und Pedro May mit dabei.