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Traunreuter reisten nach Spanien

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Die Traunreuter Realschule wurde in Spanien von Fabian Eschenbrücher (von links), Lehrerin Renate Klupp, Laurin Geiger und Christoph Kufner vertreten. (Foto: Schule)

Traunreut. Mehrere Schüler der Traunreuter Walter-Mohr-Realschule fertigten vor einigen Wochen Graffitis zu europäischen Themen an (wir berichteten). Nun reisten sie nach Spanien, um sich mit den Vertretern der anderen, an diesem Comenius-Projekt beteiligten Schulen zu treffen. Fabian Eschenbrücher, Laurin Geiger und Christopher Kufner machten sich mit den Lehrerinnen Renate Klupp und Anja Schindler auf den Weg.


Ihr Ziel war Soria, eine Stadt rund 200 Kilometer nördlich von Madrid, wo sie an der städtischen Schule die Vertreter der anderen Länder kennenlernten. Mit dabei waren die Länder Spanien, Italien, Frankreich, Slowenien, Slowakei, Griechenland, Polen und Deutschland. Das Projekt basiert auf Graffiti-Kunstwerke und will erreichen, dass die Schüler damit andere Kulturen kennenlernen.

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Die Aufgabenstellung sah vor, künstlerisch EU-Themen zu bearbeiten. Dazu gehörten die Gleichberechtigung von Mann und Frau in Europa, die Verschiedenheit der Sprachen, Probleme des demografischen Wandels und der Rassismus. Die Darstellungen der Traunreuter Schüler kamen bei den übrigen recht gut an, da sie richtig gesprayt waren, während manch andere nur gemalt hatten. Vor allem die Technik der Umrisse einer Stadt auf einem der Graffitis wurde sehr gelobt.

Am meisten beeindruckt waren die deutschen Schüler von dem französischen Graffiti, da es sehr große Ausmaße hatte und in einer hervorragenden Technik gesprayt war. Toll fanden sie auch den Ausstellungsraum in einer Stierkampfarena, wo gleichzeitig ein Torero beim Üben beobachtet werden konnte. Mit vielen Eindrücken und ganz neuen Erfahrungen kamen die Realschüler zurück und betonten: »Es war eine tolle Erfahrung, Menschen aus anderen Ländern zu treffen, die sich auch mit Graffiti beschäftigt haben.«

Besonders fasziniert waren sie von der Tatsache, dass »man sich trotz der verschiedenen Nationalitäten gut verstehen konnte«. Soria mit seinen historischen Gebäuden und die malerische Landschaft rundherum gefielen den Gästen aus Deutschland sehr und sie freuen sich nun bereits auf das nächste Comenius-Treffen im Oktober in Polen. mix