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Tipps für den Festivalbesuch

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Sommerzeit ist für viele auch Festivalzeit. Das bringt richtig Spaß, ist aber nicht unbedingt klimafreundlich. Das geht schon bei der Anreise mit dem eigenen Auto los. Ein Blick auf die Website des Festival-Veranstalters kann sich lohnen, denn viele haben spezielle Angebote für die Anreise mit Bus oder Bahn. Darauf weist die von der Europäischen Kommission geförderte Kampagne »Smergy« hin.


Statt Plastik-Geschirr packt man besser das Camping-Set ein, auch wenn man das abwaschen muss. So kann man Müll vermeiden. Gleiches gilt für Lebensmittel in Großpackungen. Sie eignen sich besonders für Gruppen. Ein No-Go: Kronkorken auf dem Festival-Gelände vergessen. Denn oft weiden auf den Campingplätzen normalerweise Tiere – und die können daran ersticken.

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Damit der Kreislauf das Musikfestival übersteht, sollten Jugendliche viel Wasser trinken und Alkohol und Drogen meiden, rät Hans-Michael Mühlenfeld, Vorsitzender des Hausärzteverbandes Bremen.

Schwindel und kalter Schweiß können erste Anzeichen für eine Kreislaufschwäche sein und dann heißt es: einen Gang runterschalten. »Wenn der Körper so ein Signal sendet, sollte man darauf hören«, rät Mühlenfeld. Weitertanzen sei dann keine gute Idee: Am besten man setzt oder legt sich eine Weile hin, rät der Arzt. Wer das ganze Festival genießen möchte, sollte von Anfang an eher auf Alkohol verzichten, empfiehlt Mühlenfeld. »Entweder man betrinkt sich, oder man geht auf ein Konzert – aber besser nicht gleichzeitig.« dpa