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Teeboxen und österreichische Küche

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Elena fertigte Semmelknödel, während das Szegediner Gulasch schon im Topf schmorte. (Foto: Ortner)

Chieming – »Delikatessen aus der österreichischen Küche – Büffet für 16 Personen« war die Vorgabe für die Projektprüfung der dreizehn Schüler des sozialen Zweigs der Mittelschule Chieming sowie zwei externen Prüfungsteilnehmern aus Ising. Die Projektgruppe Technik fertigte Teeboxen an.


Es wurden intensiv verschiedenste Kochschmöker gewälzt, Ideen ausgetauscht und daheim schon mal Probe gekocht, lange Einkaufslisten und detaillierte Ablaufpläne verfasst sowie eine ansprechende Präsentationsmappe erstellt. Gut vorbereitet gingen die acht Mädchen und sieben Buben in die Prüfung.

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Mit einem erfrischenden Erdbeer-Joghurt-Drink begrüßten die Prüflinge ihre Gäste. Gespeist wurde an einer langen Tafel, gedeckt in den österreichischen Landesfarben sowie einer Dekoration mit Bierkrügen, Holz und Gartenfrüchten. Auf den Speisekarten standen Tiroler Putengeschnetzeltes mit Spätzle und Rahmchampignons mit Semmelknödel, Szegediner Gulasch und Semmelknödel-Gröstel. Dazu gab es Blaukraut, Bohnen, Semmelknödel, frische Petersil-Kartoffeln gemischte Salate und eine »Trilogie vom Knödel und Salat«. Auch eine typische Vorspeise durfte nicht fehlen: die Fritatten-Suppe. Da hieß es natürlich rational und flink arbeiten, damit der zeitliche Ablauf bei der Zubereitung der frischen Gerichte passte. Obst und Gemüse schneiden, dazwischen Pfannkuchen backen, Gulasch und die Knödel im Blick behalten und auch die Suppe nicht vergessen.

Auch in der »Dessertabteilung« befand sich alles »im grünen Bereich«: lecker duftender Wiener Kaiserschmarrn, »gewuzelte Mohnnudeln«, eine Herrentorte, Rohrnudeln in Vanillesoße, feine Erdbeerknödel mit zweierlei Dips und eine Sachertorte.

Für die acht Chieminger Schüler der Projektgruppe Technik lautete die Aufgabenstellung »Anfertigen einer Teebox aus Holz für fünf Sorten à 20 Beutel«. Auch hier waren Kreativität und Geschick gefragt. In Zweier- und einem Dreier-Team beschäftigten sich die Prüflinge mit individuellem Designentwurf und Materialberechnung. Eine ruhige Hand für das Zuschneiden und das Einpassen der Fächer war gefragt, aber auch Genauigkeit beim Arbeiten mit dem Plexiglas. Während sich die einen für eine »Schubladenlösung« entschieden, bevorzugten die anderen Teams aufklappbare Türchen. om