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Spurensuche an der Reiffenstuel-Realschule

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Auf Plakaten hielten die Schüler der 9a ihre Ergebnisse fest. Diese wurden dann am Abschlusstag Mitschülern, Eltern und Lehrern in der Aula präsentiert.

Traunstein. Ein mehrwöchiges Projekt der Klasse 9a der Reiffenstuel-Realschule drehte sich jüngst um den Namensgeber der Traunsteiner Schule. Dabei stießen die Jugendlichen zusammen mit Geschichtslehrerin Melanie Bolsinger auf Hans Reiffenstuel und seinen Sohn Simon, die 1617 die Soleleitung von Bad Reichenhall nach Traunstein bauten.


Welche Erfahrungen die Schüler bei Exkursionen und an einem abschließenden Projekttag gemacht haben, das haben Pauline Haumayer und Elena Schuhböck für die Jugendseite zusammengefasst:

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Zu Beginn dieses Projektes teilten wir unsere Klasse in fünf Gruppen ein, die sich mit verschiedenen Themenbereichen beschäftigten. Während einer Stadtführung durch Traunstein, mit dem Schwerpunkt auf der Soleleitung, konnte jede Gruppe viele wichtige Informationen sammeln. So erfuhren wir einiges über die Bedeutung der Stadt Traunstein in Bezug auf den Salzhandel, die Saline in der Au und deren Arbeiter, die Soleleitung und natürlich über Hans und Simon Reiffenstuel.

Anschließend begaben wir uns nach Berchtesgaden ins Salzbergwerk, um dort mehr über den Gewinn und die Herstellung des weißen Goldes zu erfahren. Dort konnten wir in einem Salzlabor selbst Experimente mit Salz durchführen. Danach ging es mit der »Grubenbahn« in den Berg hinein, wo wir 100 Meter unter der Oberfläche bei einer informativen sowie Spaß bringenden Führung von Experten einen besseren Eindruck vom Leben und Arbeiten unter Tage bekamen.

Zum Abschluss gab es einen Projekttag, an dem die Aufgabenstellung darin bestand, unsere Ergebnisse zusammenzutragen und auf Plakaten festzuhalten. In einer Ausstellung präsentierten wir dann unsere gesammelten Informationen und Fotos in der Aula unserer Schule. Unsere Eltern erschienen ebenso zahlreich zum Abschlusstag wie die Lehrkräfte.

Die Gäste wurden mit einer Musikeinlage unserer Schülerband und dem Auftritt einer Tanzgruppe begrüßt. Anschließend gab es einen kleinen Sektempfang und alle konnten die Plakate bewundern. Mit unserem Wissen konnten wir die Besucher unserer Ausstellung begeistern.