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Sprachbarrieren überwunden

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Im Laufe ihres Comenius-Projekttreffens besuchten die Teilnehmer aus Traunstein auch die ungarische Stadt Köszeg: Projektkoordinatorin Monika Hecker (von links), Anna-Lena Beckerbauer, Studiendirektor Konrad Obermaier, Lisa Dufter, Ganimete Shaljani, Johanna Rottenaicher, Alan Gosic und Studienrat Markus Helminger.

Traunstein. Im Rahmen des mit EU-Mitteln finanzierten Comenius-Projekts »Die Bedeutung historischer Handelsstraßen für Stadt und Region« trafen sich Schüler der Staatlichen Berufsschule II aus Traunstein mit den teilnehmenden Schulen aus Litauen, Ungarn und der Slowakei in der ungarischen Stadt Celldömölk.


Zusammen mit den Lehrkräften Monika Hecker (Projektkoordinatorin), Studienrat Markus Helminger und Studiendirektor Konrad Obermaier reisten aus dem Chiemgau die Schüler Anna-Lena Beckerbauer aus Trostberg, Lisa Dufter aus Inzell, Ganimete Shaljani aus Traunstein, Johanna Rottenaicher aus Kirchweidach und Alan Gosic aus Siegsdorf an.

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Bei diesem Projekt untersuchen die Partnerschulen die für ihre Gegend bedeutenden Handelsstraßen. Bei den Litauern, Ungarn und Slowaken ist dies die Bernsteinstraße und bei den Traunsteinern die Salzstraße. Neben einer Ausstellung im Kulturhaus von Celldömölk, wo die Schüler und Lehrer des örtlichen Gymnasiums ihre Projektarbeit vorstellten, standen auch Exkursionen auf dem Programm.

Besucht wurden in diesen Tagen ein Vulkanpark am Fuße des erloschenen Vulkans Ságberg, ein Felsenmuseum im Ort Bernstein im südlichen Burgenland oder die Kleinstadt Köszeg am früheren Handelsweg zwischen Wien und der Adria. Am Plattensee wurden zudem noch ein Römermuseum und Ruinen einer großen Festung angeschaut.

Das nächste Treffen der Partnerschulen findet dann in Litauen statt. Ein wesentliches Ziel des internationalen Projekts wurde aber bereits erreicht: »Wie selbstverständlich kommunizieren die Schüler trotz Sprachschwierigkeiten miteinander«, freut sich Projektkoordinatorin Hecker. Bjr