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Spielerische Suchtprävention

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Über das Thema Sucht konnten sich die Schüler am Stand von »Mindzone« informieren.

Traunstein – Muss die Beschäftigung mit der Suchtproblematik immer von oben herab, belehrend und todernst sein? Keineswegs. Sie kann auch spielerisch und unterhaltsam und doch sehr ernsthaft sein. Das konnten alle erfahren, die den Suchtpräventionstag an der FOS/BOS Traunstein erlebten.


Dort baute die ehemalige Schülerin Katharina Stelzer mit ihren beiden Mitstreiterinnen, die sonst mit dem Projekt »Mindzone« der Caritas unter dem Motto »sauberdrauf« in der Jugendszene unterwegs sind, ihren Stand auf. Hier konnten sich die angehenden Abiturienten in den Pausen ganz zwanglos über alle Fragen zum Thema Sucht informieren. Mehrere sehr begehrte Quiz zu verschiedenen legalen und illegalen Drogen, die nicht selten mit ihren entlarvenden und provozierenden Fragen Heiterkeit auslösten, räumten mit vielen verharmlosenden Volksweisheiten auf.

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Mit speziellen Rausch-Brillen konnten die Schüler in einem Geschicklichkeitsspiel selbst die Erfahrung sammeln, wie gefährlich eingeschränkt die Wahrnehmungsfähigkeit unter Drogeneinfluss ist. Wenn das dann auch oft recht komisch aussah und einiges Gelächter hervorrief, verließen doch viele nachdenklich diesen Parcours.

Angeregt durch solche amüsanten Aktionen blieben dann doch immer wieder Schüler, soweit es der Unterricht erlaubte, länger an den Ständen, wo sie in den Caritas-Mitarbeiterinnen kompetente Gesprächspartner fanden, die auf drängende Fragen eingehen oder auf Hilfsangebote verweisen konnten.

Ansonsten konnten sich die Schüler auch selbstständig mit dem sehr jugendgemäßen Informationsmaterial zum Mitnehmen beschäftigen. Der rege Andrang an den Ständen zeigte, wie gut das Angebot ankam. fb