weather-image
30°

Sparzer Schülerinnen begeisterten mit Weltreise

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Es ist einer der Höhepunkte im Schuljahr in der Maria-Ward-Mächenrealschule Sparz: Die jährliche Musicalaufführung. An vier Abenden wurde eine eigene Version von »In 80 Tagen um die Welt« aufgeführt. Am Schluss wird alles gut, Heiratsantrag von Aouda an den erfolgreichen Wettgewinner Phileas Fogg inklusive. (Foto: Wittenzellner)

Traunstein. Sie haben schon Tradition: Die Musical-Aufführungen an der Maria-Ward-Mädchenrealschule in Sparz. Monatelang wird fleißig geübt und dann präsentiert man sich der Öffentlichkeit.


Schulchor, Theatergruppe und das Schulorchester mit der Schulband sowie die Chorklasse waren auch dieses Mal unter musikalischer Leitung von Margret Zahnbrecher und Rupert Schmidhuber sowie für Text, Bewegungen und Spiel durch Elisabeth Richter, Regine Wiedemann und Michael Vogl auf ihr diesjähriges Stück sehr gut vorbereitet. Und so passte einfach alles bei den vier Aufführungen von »In fünf Tagen um die Welt« im ausverkauften Festsaal, der jedes Mal bis auf den letzten Platz besetzt war.

Anzeige

Gespielt wurde Jules Verne’s Stück »In 80 Tagen um die Welt«. Und weil es in der heutigen, schnelllebigen Zeit einfach etwas flotter als früher gehen muss, wurde das bekannte und beliebte Stück eben auf fünf Tage reduziert – der Geschichte und dem gut gemachten Stück tat dies keinen Abbruch.

Die gespielte Geschichte ist bekannt, trotzdem schafften es »die Sparzerinnen«, die Handlung des Romans in die heutige Zeit zu übertragen. Und so wird als Reiseführer das Smartphone genutzt und beim »Zwischenstopp« in Indien wird ein brandaktuelles Thema aufgegriffen: die Gewalt gegen Frauen, oftmals auch in sexueller Hinsicht.

In Form eines Flashmobs interpretierten und sangen die Mitwirkenden den bereits mehrfach vorgeführten Tanz »One Billion rising«. Und so machte die Interpretation des bekannten Stückes auch nachdenklich, ohne dass das Lachen in vielen humorvollen Szenen in dem Stück zu kurz kam.

Sowohl die anderen Schülerinnen als auch die weiteren Besucher – darunter waren viele Verwandte und Familienmitglieder der Mitwirkenden – spendeten am Ende des eineinhalbstündigen Stücks minutenlangen Applaus. awi