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Schülerinnen wehren sich

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An der Station mit dem »schwarzen Mann« konnten die Schülerinnen das Gelernte umsetzen.

Traunstein. Der Elternbeirat am Chiemgau-Gymnasium veranstaltete zum wiederholten Mal einen Selbstverteidigungskurs für Mädchen und junge Frauen. In fünf Trainingseinheiten lernten die 18 Schülerinnen zwischen 14 und 18 Jahren mehrere Abwehrtechniken. Angeleitet wurden sie dabei von Ju-Jutsu-Trainer Herbert Kropf und seinem Team.


Die Schülerinnen lernten, welche »Waffen« ihnen bereits ihr Körper bieten kann und wie sie sich durch den Einsatz von Stirn, Hinterkopf, Zähnen, Händen, Ellbogen, Knien und Füßen wehren können. Kropf zeigte ihnen auch Nervenpunkte, auf die Angreifer besonders empfindlich reagieren.

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Danach wurden Situationen einstudiert und mehrfach trainiert, damit sich die Schülerinnen ihrer »Waffen« auch bewusst werden und sie im Notfall einsetzen können. Dabei helfe oftmals auch bereits ein lautes Schreien.

Am Abschlussabend des Selbstverteidigungskurses wurde ein Parcours mit mehreren Stationen aufgebaut. Bei der letzten Station kam der »schwarze Mann« zum Einsatz. Dabei handelte es sich um einen Trainer in einem schwarzen Ganzkörperschutzanzug und mit einem Helm, der von den Mädels attackiert wurde. Dabei konnten sie nach ihrem Belieben sämtliche »Waffen« ihres Körpers einsetzen.