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Schnitzeljagd im Gruselwald

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Rund 70 Kinder hatten sich am Jugendtreff Grabenstätt eingefunden, um gemeinsam das Grauen im Halloween-Gruselwald zu stoppen. Doch zuvor hatten ihnen die als Zombies verkleideten Jugendlichen der Jugendtreffs Grabenstätt, Siegsdorf und Marquartstein alles abverlangt.

Grabenstätt – Zum Halloween-Jubiläum hatte sich der Grabenstätter Jugendtreff etwas ganz Besonderes ausgedacht. Kurz nach Anbruch der Dunkelheit öffnete sich das Tor der Toten und nur die abenteuerhungrigsten und furchtlosesten Kinder und Jugendlichen konnten es durch den passenden Schlüssel wieder schließen. »Kommt und helft uns dabei, das Grauen aufzuhalten«, hieß es in der Einladung.


Aufgeteilt in sieben Gruppen ging es nach dem Sackhüpfen am Jugendtreff zum finsteren Eichberg. Als der Angst einflößende Gruselwald immer näher kam und der Spuk bereits zu ahnen war, wurde es sogar manch einer erwachsenen Begleitperson mulmig. Gerade sie mussten nun stark sein, um ihre weichen Knie und ihren Angstschweiß erfolgreich zu verbergen. An den folgenden 20 Stationen waren nicht nur Mut und Nervenstärke gefragt, sondern auch Grips, eine schnelle Auffassungsgabe und ein guter Orientierungssinn.

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Monatelang hatten sich die Jugendlichen des Jugendtreffs Grabenstätt auf diesen Tag vorbereitet und keine Mühen gescheut, um den Teilnehmern ein unvergessliches Halloween-Spektakel zu beschweren. Unterstützung bekamen sie von den Jugendtreffs Siegsdorf und Marquartstein, die erstmals mitwirkten und die fünf im Wald verteilten Zombiegruppen mit ihren schaurigen Gesichtern und Verkleidungen bereicherten.

Immer wieder sprangen die ihrer Seele beraubten, wiedergeborenen menschlichen Wesen aus dem Gebüsch – mal lautstark und wildgestikulierend, mal mucksmäuschenstill und im Zeitlupentempo, aber stets ohne Vorankündigung. Zwischendurch mussten auch immer wieder im Kerzenschein nur schwer zu durchschauende Hindernisse überwunden werden. Schauderhafte Akustik- und Lichteffekte perfektionierten den gespenstischen Halloween-Spuk.

Nach erfolgreicher Arbeit war allen die Freude und Erleichterung ins Gesicht geschrieben. Keine Frage, heuer schmeckte die obligatorische Kürbissuppe am Lagerfeuer besonders gut. mmü