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Besonders interessant für die Franzosen war der Besuch in einer Bäckerei.

Traunreut. Bereits zum dritten Mal waren nun junge Franzosen aus Thiaucourt in Lothringen in Traunreut und am Johannes-Heidenhain-Gymnasium zu Besuch. Sie lernten dabei die Region sowie bayerisches Brauchtum kennen. Im Frühjahr 2014 starten die Schüler aus Traunreut zum Gegenbesuch nach Frankreich.


26 französische Austauschschüler aus der 9. Jahrgangsstufe verbrachten mit ihren beiden Betreuungslehrern eine ganze Woche in Traunreut und wohnten bei Schülern des Gymnasiums. Während dieser Zeit unternahmen die Franzosen teils allein teils mit den deutschen Schülern der neunten Klassen am Johannes-Heidenhain-Gymnasium Ausflüge, um die Gegend kennenzulernen. Auf dem Programm stand unter anderem der Besuch der Bäckerei Lehrbach in Trostberg, bei dem die jungen Franzosen Brezel drehen und Amerikaner verzieren durften.

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Es gab auch einen Empfang bei Bürgermeister Franz Parzinger, eine Führung im MAXIMUM, die Besichtigung der Dokumentation auf dem Obersalzberg, einen Besuch in der Landeshauptstadt München mit dem Bavaria-Filmgelände sowie eine Besichtigung der Burg Stein. Es gab auch einen bayerischen Abend in der Aula des Gymnasiums. Dabei kamen viele der deutschen Schüler in Lederhose und Dirndl, sodass die Franzosen die Landestracht kennenlernten. Es gab bayerische Speisen, Volkstänze und Wettbewerbe wie Maßkrug-stemmen.

Wenn auch eine Woche nur kurz ist, so hatten die deutschen und französischen Schüler doch die Chance, sich in diesen Tagen besser kennenzulernen und von den jeweils anderen etwas über deren Kultur zu erfahren. Schon im Vorfeld hatten die Schüler untereinander Kontakt per E-Mail und nach diesem Besuch werden sie weiterhin in Kontakt bleiben, ehe sie in der Woche vor den Osterferien 2014 ebenfalls für eine Woche nach Frankreich zum Gegenbesuch fahren.

»Es könnten sich schon einige engere Freundschaften aus diesem Besuch entwickeln«, meinen Jonathan und Simon aus Traunreut. Für die beiden war es in diesen Tagen eine gute Gelegenheit, die französische Sprache in der Praxis auszuprobieren. Die Franzosen sprächen nämlich kaum Deutsch und nur wenig Englisch, sodass sie sich automatisch auf Französisch unterhalten mussten, sagen sie. »Dadurch hab ich mehr Selbstbewusstsein im Sprechen bekommen«, findet Simon. mix