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»Roda Soft« mit Musikerinnen aus der Region

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Die Schulfreundinnen Veronika Märkl (links) aus Palling und Johanna Hetzler aus Hörpolding haben mit der Band »Roda Soft« gerade ihr Debütalbum »home« herausgebracht. Beide leben inzwischen in München.

Palling. Ohne Streichinstrumente geht bei Veronika Märkl gar nichts. Und schon allein das hebt die Songwriterin mit ihrer Band Roda Soft aus der Münchner Band-Landschaft heraus. Neben der üblichen Besetzung aus Sänger, Schlagzeuger, Gitarrist und Bassist werden Roda Soft von bis zu sieben Streichern mit Cello, Geige und Bratsche begleitet. Vor gut einem Monat ist das Debütalbum »home« erschienen und hat für einige Aufmerksamkeit gesorgt. Ein Erfolg, der besonders Veronikas Oma aus Oberwalchen freut.


Die Oma als Namensgeberin

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Schließlich ist sie – wenn auch unbewusst – die Namensgeberin der Band: »Kinder, wenn'ts an Durscht hobts, schauts in de kich, do is a roda Soft.« Nur zu gern erinnert sich die gebürtige Pallingerin Veronika an diese Worte ihrer Oma aus der Kindheit. Aus Liebe zu ihr trägt die heute 28-Jährige nicht nur Omas Klamotten auf der Bühne, sondern hat der Band auch den Namen »Roda Soft« gegeben. Der wird in der Musikszene freilich englisch ausgesprochen, die Geschichte dazu ist aber durchaus eine weitere Besonderheit der Band.

Gegründet wurde Roda Soft im Jahr 2012 – ausschlaggebend war eine zufällige Begegnung vier Jahre zuvor: Veronika traf ihre Schulfreundin Johanna Hetzler aus Hörpolding wieder, die in München Bratsche studiert. Sie begannen, gemeinsam Musik zumachen und holten sich nach und nach weitere Musiker aus dem klassischen Bereich dazu. Inzwischen hat Roda Soft einen festen Kern an Bandmitgliedern und einen großen Pool an Musikern – alles Profis, die in Orchestern spielen – die Wagner und Mozart gerne mal zur Seite legen, um Roda Soft seinen typischen Klang zu verleihen. Vor allem die Bratsche hat es der 28-Jährigen angetan: »Sie passt einfach perfekt zu mir.«

Die Lieder stammen alle von Veronika selbst und das, obwohl die 28-Jährige kaum Noten lesen kann. »Die Musik kommt mir in den Kopf und dann sing ich sie meinen Leuten vor und die schreiben das dann auf«, beschreibt sie die unkonventionelle Entstehungsgeschichte ihrer Songs. »Für mich ist es das Schönste, im Studio mitzuerleben, wie das, was ich im stillen Kämmerlein so zusammensinge, zu einem so mächtigen Werk wird«, schildert die 28-Jährige im Gespräch mit dem Traunsteiner Tagblatt. Sie singt über alltägliche Dinge – »was mich halt grad so beschäftigt. Ich geh sehr wach durch die Welt ohne Kopfhörer und Handy vorm Gesicht und da kommt einiges her«.

Bandmitglieder schon wieder im Studio

Für das Debütalbum »home«, das bislang nur digital erschienen ist, wurden Songs der letzten fünf Jahre ausgewählt. Damit aber nicht genug: Roda Soft steht schon wieder im Studio, um ein weiteres Album aufzunehmen. Im Anschluss bleibt wieder mehr Zeit für Konzerte – hoffentlich auch bald bei uns in der Region.

Wer nicht mehr so lange warten will: Die Jugendredaktion verlost exklusiv drei CDs der Münchner Band. Einfach bis Sonntag, 18. Mai, auf unserem Internetportal unter http://www.suedost-news.de/mitmachen_artikel,-Wir-verlosen-drei-CDs-von-Roda-Soft-_arid,136835.html teilnehmen. Die Gewinner werden am Montag telefonisch von der Redaktion benachrichtigt und müssen erreichbar sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück! ka