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Pickel nicht ausdrücken

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Aknegeplagte Jugendliche drücken ihre Pickel besser nicht selbst aus. Denn dadurch können die entzündungsauslösenden Bakterien in den Pusteln tiefer in das Gewebe geraten, und es kommt zu noch mehr unschönen Hauterscheinungen. Darauf weist die pharmakritische Zeitschrift »Gute Pillen – Schlechte Pillen« in ihrer neuesten Ausgabe hin.


Besser sei es, die betroffenen Partien zweimal am Tag mit einem seifenfreien Reinigungsprodukt (Syndet) mit einem pH-Wert von etwa 5,5 zu säubern. Als Pflegeprodukte kommen Öl-in-Wasser-Emulsionen oder Hydrogele infrage.

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Auch Peelings können hilfreich sein, eventuell in Kombination mit vom Arzt verordneten Behandlungen bei einer Kosmetikerin. Dabei wird der Zeitschrift zufolge die Haut zuerst desinfiziert und gepeelt, dann werden die Pickel entfernt.

Zu Beginn sind zwei Termine pro Woche ratsam, später reicht einmal im Monat, wenn das Hautbild besser geworden ist. Bessert sich die Akne nicht, kann eine Behandlung mit Medikamenten sinnvoll sein. Nicht gut untersucht sind Methoden wie Laser oder Blaulicht, die Zeitschrift empfiehlt sie daher nicht.

Grund für die meist ab dem 14. Lebensjahr auftretenden Pickel ist der erhöhte Anteil von männlichen Sexualhormonen (Androgene) im Blut von Buben wie Mädchen. Sie regen die Talgproduktion in der Haut an, wodurch sich vermehrt Mitesser bilden. Darin stecken Bakterien, die zu Entzündungen führen können.