weather-image
22°

Pfadfinder auf großer Fahrt in Südtirol

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Die Pfadfindergruppe aus Grassau ist hier gerade dabei, die neuen Aufgaben auf der Wanderung nach Perdonig in Südtirol zu studieren. (Foto: Pfadfinderstamm Schwarzer Mustang)

Grassau – In einer Gruppe mit insgesamt 140 Pfadfindern verbrachten die jugendlichen Pfadfinder des Stammes Schwarzer Mustang zwei Wochen in einem großen Zeltlager in Perdonig, Südtirol. Die Eindrücke schilderte Christian Keller, Stammesführer der Pfadfinder.


Bereits die Anreise war für die Pfadfinder ein Erlebnis, denn anstatt sofort auf den Zeltplatz gefahren zu werden, stand ein dreitägiges Haik (Wanderung mit Übernachtung) an. Die jungen Leute hatten rund 60 Kilometer vom Platz entfernt die Aufgabe, in drei Tagen mit einer bestimmten Marschrute den Platz zu Fuß zu erreichen. Zeltmaterial für die Übernachtungen unterwegs mussten die 14 Pfadfinder selbst mittragen. Alle kamen wohlbehalten am Zeltplatz an und freuten sich, dort auf die anderen Pfadfinder der befreundeten Stämme aus Waldkraiburg und Slowenien sowie Mitglieder eines christlichen DPSG-Stammes aus Polling zu treffen. In den verbliebenen Tagen wurden die unterschiedlichsten Unternehmungen veranstaltet, die Gegend und Natur erkundet und abends natürlich am Lagerfeuer gesungen. Besonders stolz sind die Pfadfinder, dass es der Dorfjugend dieses Mal nicht gelang, die Stammesfahne zu stehlen. Nachdem die Pfadfinder schon etliche Male auf diesem Platz zu Gast waren, hatte sich dieser Fahnendiebstahl bei den Südtiroler Jugendlichen bereits zu einer Art Tradition entwickelt.

Anzeige

Auch bayerisches Brauchtum trugen die Pfadfinder ins Lager. So gab es einen bayerischen Tag, unter anderem mit Fingerhakeln und einem Plattlkurs. Standesgemäß hatten die bayerischen Pfadfinder an diesem Tag statt Pfadfinderkluft Lederhosen und Dirndlgewänder an. tb