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Papphocker als Designerstücke

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Den ersten Anteilsschein an der Schülerfirma »Pappsolut« sicherte sich Schulleiter Dr. Alfred Kotter, der den Schein samt Hocker aus der Serie »Evolution of Sitting« von Katharina Herner (links) und Nadja Lenk überreicht bekam.

Laufen. Unter dem Namen »Pappsolut« gründeten 15 Schüler der 11. Klassen des Rottmayr-Gymnasiums jüngst ihr eigenes Unternehmen. Die Idee der Gruppe im P-Seminar Wirtschaft: Stabile Papphocker mit Farben und Klebefolien bunt gestalten und mit angesagten Designs das Interesse von Kindern, Schülern und Erwachsenen wecken.


»Evolution of Sitting« heißt die erste Serie

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Für den ersten Verkauf am Elternsprechtag wurde dann auch gleich die erste Serie mit dem Namen »Evolution of Sitting« entwickelt. Unterstützt werden die Jugendlichen bei ihrem Unternehmen, das im Rahmen des Junior-Projekts des Instituts der deutschen Wirtschaft verwirklicht wird, von den Lehrerinnen Nadine Schaller und Ulrike Walter.

Ihr Unternehmen gliederten die Schüler in vier Abteilungen: Verwaltung, Finanzen, Marketing und Produktion. Jedes Mitglied des Unternehmens konnte sich je nach persönlichen Interessen und Fähigkeiten einer Abteilung zuordnen. Um eine Grundlage für ihr Startkapital zu schaffen, mussten die jungen Unternehmer 90 Anteilsscheine à 10 Euro verkaufen.

Auf der Suche nach Wirtschaftspaten

Der erste Anteilsschein gebührte Schulleiter Dr. Alfred Kotter, der sich mit großem Interesse an dem »Pappsolut« beteiligte. Als die Schüler ihm von ihrer Produktidee berichteten, kam die Idee auf, anlässlich der anstehenden Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen des Rottmayr-Gymnasiums im Juli eine dazu passende Hocker-Serie zu entwickeln.

Neben dem Verkauf der Anteilsscheine ist es auch die Aufgabe von »Pappsolut«, mit anderen Firmen oder Unternehmen zu kooperieren, um in wichtigen Angelegenheiten Unterstützung zu erhalten. Erster Wirtschaftspate wurde die private Landbrauerei Schönram. Professionell bedruckte »Schönramer-Hocker« wurden wenig später erfolgreich auf dem Brauereifest verkauft.

Was außerdem noch alles geplant ist, das stellten die Schüler bei der ersten Hauptversammlung des Unternehmens in der Lokwelt in Freilassing vor. Berichtet wurde dort auch über die Arbeit der einzelnen Abteilungen. Dabei sprach unter anderem Jan Dörrenberg über die Arbeit in der Produktionsabteilung und zeigte auch ein Video zur Entstehung eines Hockers.

Vorstandsvorsitzende Sophie Ludwig bat abschließend zur Genehmigung des Geschäftskonzepts, dem die Gäste geschlossen zustimmten.