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Nicht nur auf die Bezahlung achten

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Für einen Ausbildungsberuf sollten sich Jugendliche nicht nur wegen einer hohen Ausbildungsvergütung entscheiden.

Seit Jahren stehen dieselben Ausbildungsberufe bei Jugendlichen hoch im Kurs. Dazu zählen etwa der Büro- und der Industriekaufmann. In diesen Berufen ist die Ausbildungsvergütung vergleichsweise hoch, und die Arbeitszeiten sind angenehm.


Für viele seien diese zwei Punkte ausschlaggebend, sagt Jürgen Wursthorn, Sprecher der Bundesarbeitsagentur. Das sei zwar nachvollziehbar – häufig jedoch zu kurz gedacht. »Wir wünschen uns bei der Berufswahl mehr Reflexion.« Statt die eigenen Stärken gründlich zu analysieren, um den passenden Beruf zu finden, legen sich viele Schüler vorschnell fest.

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Manche schielen auf die Arbeitszeiten und die Ausbildungsvergütung und stellen Jahre später fest, dass das die falschen Prioritäten waren und sie im falschen Beruf gelandet sind. Klarheit über die eigenen Ziele können zum Beispiel Gespräche mit Berufsberatern, Lehrern und Eltern bringen.

Wichtig sei erst einmal nur, sich mit diesen grundsätzlichen Fragen auseinanderzusetzen und einen eigenen Weg zu finden, statt mit der Masse mitzuschwimmen. Gerade bei sehr beliebten Berufen führe für schwächere Jugendliche häufig außerdem gar kein Weg daran vorbei, sich möglichst früh Alternativen zu überlegen. dpa