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Nachwuchs für die Gebirgsjäger

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Voll ausgerüstet können die Rekruten in Bad Reichenhall in die Grundausbildung starten. (Foto: Kessler)

Bad Reichenhall – Seit Oktober heißt es »Still gestanden« für die 303 Rekruten der Gebirgsjägerbrigade 23, darunter auch 24 Frauen. Sie absolvieren ihre dreimonatige Grundausbildung bei den Gebirgsjägern. Dabei werden sie sowohl in Bischofswiesen im Gebirgsjägerbataillon 232 und in Mittenwald im Gebirgsjägerbataillon 233 ausgebildet. Bis Ende des Jahres kommen dann noch 200 weitere Soldaten aus anderen Verbänden hinzu.


Der Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23 in Bad Reichenhall, Brigadegeneral Michael Matz, ist stolz auf die große Anzahl an Wehrdienstleistenden: »Wir freuen uns über diese hohe Anzahl an Frauen und Männern, die sich freiwillig für den Dienst bei der Bundeswehr entschieden haben. Sie werden einige fordernde und zugleich erlebnisreiche Ausbildungswochen in einem einzigartigen Gelände erleben. Diese Frauen und Männer sorgen dafür, dass sich die Personallage der Gebirgsjägerbrigade weiter verbessert.«

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Der Andrang an Wehrdienstleistenden war so groß, dass die Ausbildungsplätze kurzfristig um 50 Prozent erhöht werden mussten. Die Grundausbildung kann unabhängig in allen Ausbildungskompanien der Streitkräfte erfolgen.

In den ersten drei Monaten bei der Bundeswehr bekommen die jungen Frauen und Männer militärische Grundkenntnisse vermittelt. Dabei lernen sie welche Rechte und Pflichten mit dem Soldatsein einhergehen. Neben der Schießausbildung und dem Gefechtsdienst stehen auch Formaldienst und Erste Hilfe auf dem Dienstplan.

Bevor die Rekruten aber zur Tat schreiten konnten, wurden sie erst einmal richtig eingekleidet und erhielten auch ihre militärische Ausrüstung. fb