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Musikalisches Feuerwerk im Stadtpark

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»Chili and the Whalekillers« beeindruckten mit einer höchst individuellen Rockmusik der Extraklasse und dem charismatischen Leadsänger Chili. (Foto: Mergenthal)

Laufen – In entspannter Atmosphäre feierten über 500 Musikfans aller Generationen im Stadtpark Laufen den 40. Geburtstag der Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL). Die 30 ANL-Mitarbeiter waren beim Open-Air-Konzert »Naturschutz rockt« in verschiedenen Funktionen im Einsatz.


Den Boden bereiteten die Lokalmatadoren »The Higgs« aus Laufen auf dynamisch-sympathische Art – mit fetzigen älteren und neueren Liedern von »Attitude« von Guns 'n' Roses bis hin zu »Two Princes« von den Spin Doctors und auch atmosphärischen Balladen.

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»Zeig mir dein Herz, es schlägt so laut den Puls der Ewigkeit«, forderte Tobias Regner. »Ich finde es super, dass die ANL sowas aufzieht«, rief er in die Menge. Er trat zusammen mit seinem Bassisten Ben Mörtl aus Fridolfing und Tom Kocher, einem sensationellen Schlagzeuger aus Salzburg, auf. Gut tanzbare, eingängige, melodiöse Kehrverse, klangvolle Akkorde und knackige, treibende Beats, sprühende Kreativität, pulsierende Energie und Spaß der drei Musiker miteinander kennzeichneten den Auftritt.

Das Konzert genossen auch fünf Ehrenamtliche der BRK-Bereitschaft Teisendorf und der Ortsgruppe Laufen, darunter auch Lukas Haidenthaler von der Bereitschaftsjugend. »Das ist eine nette Abwechslung«, meinte Michael Schönmeier aus Anger, der sich schon auf die »Mundwerk Crew« freute. »Das sind halt die Zuckerl für uns«, pflichtete Benjamin Mittermeier aus Piding bei.

Unterdessen hatten es sich manche Fans in der Wiese unter den alten Bäumen auf Decken oder an Biergartentischen gemütlich gemacht. Bei der isländisch-salzburgischen Band »Chili and the Whalekillers« kamen immer mehr Besucher nach vorn und tanzten mit. Der charismatische, atemberaubend bewegliche Leadsänger Chili Tomasson riss mit rauer, expressiver Stimme, magisch-beschwörenden Händen, exzentrischer Ausstrahlung und viel Poesie in seinen Erzählungen alle mit. Er sang von der Liebe zwischen Julie und einem weinenden Clown, von Männern, die sich im Geld reproduzieren, von Arbeitsverweigerung als Kapital.

Alle Fans des Hip-Hop kamen mit der »Mundwerk Crew« aus dem Chiemgau auf ihre Kosten. Tobias Klauser und Sebastian Riepp ließen mit ihren, wie Wurfmesser herausgeschleuderten, Texten staunen. Die elektrisierende, facettenreich instrumentierte Musik der Band bezog auch Facetten des Reggae und anderer Stilelemente mit ein. vm