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Mehr Komasäufer im Landkreis Traunstein

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Das Rauschtrinken bei Schülern bleibt im Landkreis Traunstein ein Problem.

Traunstein – Die Zahl alkoholbedingter Klinikaufenthalte von Kindern und Jugendlichen ist im Landkreis Traunstein entgegen dem landesweiten Trend gestiegen. Das Rauschtrinken bei Schülern bleibt somit weiter ein Problem.


Nach aktuellen Informationen der DAK-Gesundheit landeten im Jahr 2015 69 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus – davon 45 Buben und 24 Mädchen. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Bayerischen Landesamts für Statistik stieg die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2014 um 13,1 Prozent.

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»Viele Jugendliche überschätzen sich und glauben, Alkohol gehört zum Feiern und Spaß haben dazu«, sagt Michael Schneider von der DAK-Gesundheit in Traunstein. »Eine regionale Alkoholprävention ohne erhobenen Zeigefinger bleibt für uns unverzichtbar, damit sich die gute Entwicklung auf Landesebene auch auf unsere Region überträgt und die Zahl der Klinikbehandlungen sinkt.«

Zur Aufklärung setzt die Krankenkasse auch im kommenden Jahr die erfolgreiche Kampagne »bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen« im Landkreis Traunstein fort. Beim bundesweiten Wettbewerb werden Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren aufgerufen, mit Plakaten kreative Botschaften gegen das Rauschtrinken zu entwickeln. Auch die Schulen in der Region wurden angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen. An der mehrfach ausgezeichneten Präventionskampagne gegen Alkoholmissbrauch nahmen seit dem Jahr 2010 mehr als 80 000 junge Künstler teil. Landesschirmherrin von »bunt statt blau« in Bayern ist Gesundheitsministerin Melanie Huml. fb