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Medizinischer Nachwuchs soll gefördert werden

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Dem Chefarzt der Unfallchirurgie und Orthopädischen Chirurgie im Klinikum Traunstein, Prof. Dr. Rupert Ketterl, liegt die Ausbildung »seiner« PJ-Studenten am Herzen.

Ihre Förderung des medizinischen Nachwuchses weitet die Kliniken Südostbayern AG um ein neues Angebot aus: Mit der Vergabe von Klinikstipendien für Studierende der Humanmedizin möchte sie diese in ihrer Ausbildung fördern und zugleich für die Arbeit in der Region gewinnen. Die attraktiven Konditionen des Stipendiums helfen den Medizinstudenten und sichern vor Ort die Versorgung der Patienten.


»Als akademisches Lehrkrankenhaus und Ausbildungsstätte sind wir im Rahmen unseres Bildungsauftrags dafür zuständig, neben weiteren medizinischen Berufen auch Ärzte in unseren Kliniken auszubilden«, erklärt Elisabeth Ulmer, Vorstand der Kliniken Südostbayern. »Mit unserem Förderprogramm Klinikstipendium sprechen wir aktiv qualifizierte Humanmediziner an und möchten diese frühzeitig an unsere Kliniken und die Region binden.« Um diese Ziele zu erreichen, wurde das von der Unternehmensleitung initiierte Stipendiaten-Programm für Medizinstudenten mit interessanten Konditionen ausgestattet.

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So bekommen die jungen Leute nicht nur eine finanzielle Förderung, deren Höhe vom Einstiegssemester abhängt. Sie können sich auch bereits mit Studienbeginn in die medizinische Arbeit in den klinischen und medizinnahen Fachabteilungen einbringen. Auf diese Weise lernen die Studenten bereits umfassend die Klinikarbeit und den potentiellen künftigen Arbeitgeber kennen. Unterstützt wird dieser Weg durch eine praxisnahe Begleitung und fachliches Mentoring.

Insgesamt will der Klinikverbund mindestens sechs Stipendien vergeben. Daher ist der im Internet herunterladbare Informationsflyer zum Klinikstipendium auch an alle Gymnasien in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land sowie an die medizinischen Fakultäten der bayerischen Universitäten verschickt worden. Erste Interessenten und auch Bewerber für das Förderprogramm gibt es bereits. Die Stipendienvergabe erfolge über »ein strukturiertes Auswahlverfahren«, so Elisabeth Ulmer. Bei diesem sei »neben der Bewerbermotivation auch die fachlich-persönliche Eignung des Bewerbers von Bedeutung.« Beteiligt an dem Auswahlverfahren sind »die Ärztlichen Direktoren unserer Häuser, die Chefärzte der jeweiligen Fachrichtungen, die Unternehmensleitung sowie die Personalabteilung und der Betriebsrat«.

Der Einsatz kann sich für die jungen Leute lohnen: »Ein erfolgreiches Auswahlverfahren schließt für den Bewerber mit einem Vertrag ab«, sagt Ulmer. Sie weist daraufhin, dass »für alle Bewerber die Verpflichtung zu einer mindestens dreijährigen Tätigkeit beziehungsweise Ausbildung an unseren Klinikstandorten« besteht. »Bei Abbruch beziehungsweise Ablehnung und Nichtantritt der angebotenen Weiterbildungsstelle beziehungsweise Nichterfüllung der dreijährigen Beschäftigungsdauer greift eine Rückzahlungsverpflichtung.« Besonders für heimatverbundene Bewerber dürfte dies aber kein Problem sein. fb