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Landwirtschaftsschüler gaben Tipps

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Zum Thema Hausgarten referierte Angela Mayer. Die Wagingerin ist gelernte Gärtnerin. (Foto: Peter)

Traunstein. Mit einem Vortragsabend absolvierten die Studierenden der Landwirtschaftsschule Traunstein ihre Feuertaufe und zeigten einem breiten Publikum, dass sie als Nachwuchskräfte ihren Berufsstand in der freien Rede und Diskussion künftig gut vertreten werden.


Vom einsemestrigen Studiengang Hauswirtschaft traten drei Studierende ans Mikrofon. Mit der Anlage und Nutzung des Hausgartens setzte sich Angela Mayer aus Wendling bei Waging auseinander. Die Chancen einer alternativen Einkommensmöglichkeit in der Landwirtschaft stellten am Beispiel des Wildfreizeitparks Oberreith Maria Reiter und Maria Wetterstetter aus Unterreit vor.

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Dass die Arbeit in den eigenen Beeten für den Gartenfreund erholend und entspannend ist, sei allgemein bekannt, meinte Mayer, die gelernte Gärtnerin ist. Sie gab den Tipp, den Garten anfangs kleiner zu gestalten und erst in der Folgezeit auszubauen und die Nutzfläche für Gemüse wirklich nur so groß zu machen, wie es der Eigenbedarf erfordert.

Die Arbeit bei den Jungzüchtern Traunstein und den Nutzen daraus für die künftige Tätigkeit in der Fleckviehhaltung zeigte Thomas Anzenberger aus Schnaitsee auf. In Kursen würden die Jungzüchter lernen, wie die Kuh für eine Ausstellung gestylt werde und dass es wichtig sei, beim Haarschnitt eine kleine Akkuhaarschneidemaschine zu nehmen, so Anzenberger. Eine größere Maschine würde eine zu grobe Schnittführung haben und das lautere Brummen könnte die Kuh irritieren, so Anzenberger weiter.

Mit dem Thema »Trinkwasser für die Milchkuh« beschäftigte sich Johannes Oberlechner aus Obing und wies dabei unter anderem auf Ablagerungen in den Wasserleitungen hin. Das Referat über die Erfahrungen aus seinem Auslandpraktikum in den USA stellte Martin Stockhammer aus Laufen unter die Überschrift: »Auf in die neue Welt!«

Sehr erstaunt war Stockhammer über die Handhabung des Müllthemas in den USA. Für die Müllentsorgung wurde auf der Farm, auf der er arbeitete, einfach eine Mulde ausgehoben, in der dann der Müll, vom Papier bis zum gebrauchten Ölfilter, in einem offenen Feuer verbrannt wurde. Dies sei in Deutschland so sicher nicht vorstellbar. MP