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Klug geplant ist halb gewonnen

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Wer das Studium erfolgreich abschließen will, steht vor einer großen Herausforderung: der Abschlussarbeit, die viel Organisation verlangt.


Themenwahl: Am Ende des Studiums blicken Absolventen auf Seminare und Vorlesungen zurück. Trotzdem fällt die Wahl des Themas für die Abschlussarbeit häufig schwer. »Das Wichtigste ist, die eigenen Interessen zu berücksichtigen«, sagt Schreibcoach Peter Holz. Dass der Professor ein Thema gerade zu vergeben hat, sollte nie der alleinige Grund für die Themenauswahl sein. Eine Alternative kann ein Thema sein, das für den späteren Job hilfreich ist.

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Eingrenzung: Als nächstes geht es an die Eingrenzung. »Eine gelungene Arbeit ist durch eine eindeutige Forschungsfrage und eine klare Antwort charakterisiert«, erklärt Holz. Steht das Thema, lesen Studenten sich in den aktuellen Forschungsstand ein und besprechen sich ergebende Fragen mit ihrem Betreuer.

Zeitplanung: Ohne vernünftiges Zeitmanagement legen Absolventen besser nicht los. Sonst ist die Gefahr groß, zu lange zu recherchieren und anschließend zu wenig Zeit für das Schreiben zu haben. Studenten planen deshalb die Monate bis zur Abgabe am besten genau durch. Wichtig: Der Zeitplan sollte zwei Wochen vor dem Abgabetermin enden.

Recherche: Mancher setzt sich nun tagelang in die Bibliothek und liest eifrig Kapitel für Kapitel. Doch nur passiv Wissen aufzunehmen, reicht nicht. Stift und Papier sollten schon jetzt bereitliegen, um wichtige Stellen gleich zu notieren.

Schreibblockade: So früh wie möglich fangen Studierende dann damit an, Text zu produzieren. Kommen Studenten partout an einer Stelle nicht weiter, hilft es, erst einmal etwas anderes zu machen. Ein Beispiel: Der Übergang vom ersten zum zweiten Kapitel der Arbeit will nicht gelingen. Es scheint der rote Faden zu fehlen. Statt sich nun daran festzubeißen, kann es besser sein, erst einmal im Einleitungsteil die Methodik zu erklären.

Aufschieben: Viele Studenten schieben ihre Arbeit auf, wenn es an einer Stelle schwierig wird. Ein Stück weit ist das typisch, sagt Judith Wellbrock von der Studien- und Psychologischen Beratung der Freien Universität in Berlin. Sie rät deshalb, von Anfang an bei der Planung großzügig zu sein.

Arbeitsgruppen bilden: Während der Abschlussarbeit schließen sich Studenten am besten mit Kommilitonen in Arbeitsgruppen zusammen, rät Wellbrock. »Dadurch bekommt man nicht nur Feedback, sondern kann sich vor anderen verbindlich Ziele stecken.« dpa