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Jugendtheater nominiert für Theaterpreis

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Bei dieser himmlischen Szene erfährt Bürgermeister Ewald Pfeifer (Lukas Herschke) von Ordnikus (Theresa Biller), dass er im Himmel plötzlich nicht mehr so viel zu sagen hat wie auf Erden.

Grabenstätt. Mit dem letztjährigen Theaterstück »Ratsch und Tratsch« von Autor Peter Landstorfer ist das Jugendtheater Grabenstätt für den internationalen Jugendtheaterpreis »Papageno Award 2014« nominiert worden. Zeit zur Vorfreude bleibt dem Ensemble aber momentan nicht, denn die Proben für das neue Stück »Himmel und Hölle« von Dietmar Steiner laufen auf Hochtouren. Premiere wird am kommenden Sonntag um 19 Uhr im Grabenstätter Pfarrsaal gefeiert.


Preisverleihung am 29. März in Salzburg

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Insgesamt wurden 28 Produktionen von der Reiman Akademie im oberösterreichischen Linz für die Endausscheidung des »Papageno Awards« ausgewählt. Die Preisverleihung geht am 29. März im großen Saal des Mozarteums in Salzburg über die Bühne. Die Grabenstätter Nachwuchsschauspieler und ihr damaliger Regisseur Gerhard Brusche können es kaum erwarten.

Mit dem »Papageno Award« werden herausragende schauspielerische Leistungen jugendlicher Darsteller im Alter von zwölf bis 21 Jahren gewürdigt. Die Auszeichnung mit der Leitidee »Kunst kennt kein Alter!« wendet sich ausschließlich an Jugendbühnen, Schultheater, Jugendtheater-Organisationen und Vereine, die Theater mit jugendlichen Protagonisten machen.

Durch die überraschende Nominierung hatte das Jugendtheater die Aufführungstermine des neuen Stücks »Himmel und Hölle« noch einmal verschoben. Premiere ist nun am kommenden Sonntag um 19 Uhr im Pfarrsaal. Die Generalprobe findet am Samstagnachmittag mit Kaffee und Kuchen für die Bewohner der Grabenstätter Seniorenheime statt.

Die weiteren Vorstellungen sind am 28. März sowie am 4., 5., 6., 11. und 13. April jeweils um 19.30 Uhr im Pfarrsaal in Grabenstätt. Karten gibt es bei der örtlichen Tourist-Info.

Die Proben zu dieser himmlischen Komödie mit teuflischer Spannung sind bereits im Oktober angelaufen und wurden in den letzten Wochen noch einmal forciert. Die Messlatte liege hoch, denn man wolle an den großen Erfolg des Stücks »Ratsch und Tratsch« anknüpfen, so Regisseur Brusche, der zum zweiten Mal Regie führt.

Hauptrolle wurde kurzfristig neu besetzt

In den verbleibenden Tagen gelte es noch Kleinigkeiten zu verbessern und an den Feinheiten zu feilen. Zudem habe man vor wenigen Wochen eine weibliche Hauptrolle kurzfristig neu besetzen müssen, aber auch dies klappe mittlerweile schon sehr gut.

Die Besucher dürfen sich indes auf einen wahren Alptraum mit »bayerischem Gedankengut des Jenseits« freuen, wie es Brusche formulierte. Der Humor kommt dabei aber nicht zu kurz. Nicht nur echte Theaterfreunde werden auf ihre Kosten kommen, sondern auch Musikliebhaber, denn es wird fleißig gesungen und musiziert. mmü