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Jugendliche stellten sich 24-Stunden-Übung

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In Workshops lernten die Jugendlichen alles Wichtige rund um die Brandbekämpfung und Technische Hilfeleistung. Am Nachmittag wurden sie dann bei insgesamt vier Übungseinsätzen gefordert, darunter auch einem Brand in einer Schreinerei. Weitere Bilder der 24-Stunden-Übung sind auf unserer Internetseite www.traunsteiner-tagblatt.de/fotos zu finden. (Foto: FDL/Lamminger)

Waging am See. Gleich vier Einsätze hatten die Teilnehmer beim ersten 24-Stunden-Übungstag in Waging zu absolvieren. Mitglieder der Jugendfeuerwehren aus Gaden, Otting, Nirnharting, Tettenhausen, Waging und Wonneberg hatten sich dazu am Waginger Gerätehaus, wo sie von Kreisjugendpfleger Stephan Hellmuth, Kreisbrandmeister Georg Fleisch und dem Waginger Jugendwart Maxi Huber begrüßt wurden.


Am Vormittag besuchten die Jugendlichen verschiedene Workshops und lernten dort hilfreiche Tricks bei der Brandbekämpfung, der Technischen Hilfeleistung und der Ersten Hilfe kennen. Nach dem typischen Feuerwehressen, Würstl mit Senf und Semmeln, kam bereits der erste Alarm.

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Gemeldet wurde eine vermisste Person, die seit längerer Zeit bei starkem Regen abgängig war. Sofort wurde das Kurhaus angefahren, um dort auf dem Wasser und auch an Land zu suchen. Nach einer kurzen Verschnaufpause kam dann am frühen Abend bereits der nächste Alarm. Die Feuerwehr wurde zum Brand einer Schreinerei gerufen. Dort wurde angenommen, dass ein Kran zum Verladen in Flammen stand. Hier zeigten die Jugendlichen ihr Geschick im Umgang mit Schläuchen.

Danach wurde erst einmal am Feuerwehrhaus in Waging gegrillt. Doch die Abendruhe hielt nicht lange an. Gegen 23 Uhr gab es bereits den nächsten Alarm: »Verkehrsunfall, mehrere Personen eingeklemmt!«

Zu diesem Einsatz fuhren die Jugendlichen anfangs mit einem gemischten Gefühl. Aber als sie dann an der Einsatzstelle ankamen, wurden schnell zwei Gruppen gebildet, die die Personen aus den Fahrzeugen befreiten.

Für die meisten der Jugendlichen war danach wirklich Nachtruhe. Auch wenn sie nur wenige Stunden andauerte, denn um 5.30 Uhr wurden drei vermisste Jugendliche gemeldet, die nach einer nächtlichen Party nicht nach Hause zurückgekehrt sind. Hierzu wurden dann drei Gruppen gebildet, um die »stark unterkühlten« Jugendlichen zu suchen.

Das war der letzte Einsatz der Jugendlichen und nach einem gemeinsamen Frühstück konnte der erste Waginger 24-Stunden-Übungstag erfolgreich, ohne Verletzungen und Zwischenfälle beendet werden. FDL