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Jugendliche packten mit an

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Die Berufsschüler trugen unter anderem Erdreich ab, entfernten Äste und Steine und bauten Stufen ein.

Ruhpolding. Sehr beliebt bei Urlaubern und Einheimischen in der Region ist der Salzalpensteig, der vom Chiemsee bis zum Hallstättersee führt. Damit der Weg auch ohne Probleme begangen werden kann, dafür sorgten unter anderem die Berufsschüler der St. Valentinsschule in Ruhpolding.


Zur Vorbereitung aufs Berufsleben arbeiten sie einmal wöchentlich an einem Praxistag an verschiedenen Projekten für die Gemeinde Ruhpolding. In der Vergangenheit hatten sie bereits die Arbeiten rund um die Schwarzachenalmen erfolgreich abgeschlossen. Dabei deckten sie unter anderem das Dach und sanierten Wege und Gebäude.

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Als nächstes Großprojekt stand nun der Fernwanderweg im Gemeindegebiet von Ruhpolding auf dem Programm. Die Leitung der Arbeiten lag in den Händen von Bauhofleiter Josef Eder. Verbessert wurde der Wegabschnitt durch den Märchenwald bis hinauf zum Butzenwirt. Dafür musste ein Teil des Steiges neu angelegt werden. Das Abtragen des Erdreiches, der Einbau von Stufen sowie das Entfernen von Ästen und großen Steinen brachte die Jugendlichen so manches Mal richtig ins Schwitzen.

Nach dem mehrtägigen Einsatz und einer Abschlussbegehung des Wegabschnittes, hatten sich die Jugendlichen ihre Belohnung mehr als verdient: Sie wurden von ihrem Lehrer Ernst Bresina zu einer Brotzeit beim Butzenwirt eingeladen.

Der Salzalpensteig ist ein 233 Kilometer langer, vom Deutschen Wanderinstitut zertifizierter Fernwanderweg zwischen Chiemsee, Königssee und Hallstättersee. Im Chiemgau verläuft der Weg mit Beginn in Prien am Chiemsee vorbei über Grassau und Marquartstein nach Bergen. Die vierte Etappe des Steiges startet am 1664 Meter hohen Hochfellngipfel und führt hinunter nach Ruhpolding. Dabei kommt man an der Felln- und der Farnbödenalm vorbei, bevor der Reitstein (1250 m) umrundet wird.

Kurz oberhalb vom Butzenwirt geht es dann am Nesslauer Wasserfall vorbei und durch den, mit seinen mystischen Felsgrotten sagenumwobenen Märchenwald. Von dort führt der Steig über die Talstation der Unternbergbahn nach Ruhpolding und weiter über die Fuchsau und den Taubensee nach Inzell. Zu erkennen ist der Fernwanderweg an seiner Markierung mit drei grünen Zacken auf gelbem Grund.