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Jugendliche drehten mit Profis einen Kurzfilm

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Als Drehbuchautoren, Filmer, Regisseure, Aufnahmeleiter, Tontechniker, Cutter und Schauspieler versuchten sich sechs Jugendliche beim Ferienprogramm »Filmworkshop« in Seebruck. Die erfolgreiche Filmemacherin Sylvia Rothe (links) und der renommierte Schauspieler Christian Doermer standen ihnen dabei im Haus des Gastes und am Seebrucker Seeufer mit Rat und Tat zur Seite.

Seeon-Seebruck – Ein großer Erfolg war das dreitägige Ferienprogramm »Filmworkshop«, bei dem Jugendliche unter der fachkundigen Anleitung der bekannten Filmemacherin Sylvia Rothe zunächst ihr eigenes Drehbuch schrieben, dann mit zwei Kameras am Seebrucker Seeufer Filmszenen abdrehten und am Abschlusstag den Kurzfilm als Cutter in die richtige Form brachten.


Auf historischem Boden drehte sich alles um das Thema »Römer« – und so unternahm man mit modernster Filmtechnik eine Zeitreise nach Bedaium, dem römischen Seebruck. Als antike Nachwuchsdarsteller fungierten Lenz und Veit Ziereis, die mit dem renommierten deutschen Schauspieler, Regisseur, Produzenten und Drehbuchautoren Christian Doermer einen Profi an ihrer Seite hatten. Als angesehener römischer Bürger interagierte dieser mit den am Strand Rundmühle spielenden Buben und gab in den Drehpausen immer wieder wertvolle Tipps.

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In die Rolle des Regisseurs und Tontechnikers schlüpfte Maximilian Götz, in erster Linie als Kameraleute fungierten Valentin Birner, Leon Loferer und Sissi Habenicht. Auch sie brachten sich immer wieder mit guten Ideen und Teamwork ein und sorgten dafür, dass die Filmszenen schnell im Kasten waren. Rothe zeigte sich von den Teilnehmern ihres ersten Seebrucker Filmworkshops hellauf begeistert. »Das haben sie einfach super gemacht, es lief alles erstaunlich schnell und reibungslos«, lobte die Filmemacherin, wohl wissend, dass einige ihrer Schützlinge schon mit Vorkenntnissen in den Workshop hineingegangen waren.

»Wir haben schon Erfahrungen mit Kurzfilmen gesammelt und privat einige Film-Projekte gemeinsam gemacht«, verriet Maximilian Götz. »Regisseur wäre mein Traumberuf, auf jeden Fall möchte ich etwas in Richtung Film machen«, so der Isinger Schüler. Valentin Birner würde lieber Richtung Schnitt gehen. Auch für Sissi Habenicht ist eine Karriere in der Filmbranche denkbar. Leon Loferer möchte das Filmen aber lieber nur hobbymäßig betreiben.

Das junge Filmteam hofft nun, dass der Kurzfilm schon bald im Seebrucker Römermuseum zu sehen sein wird. Aufgrund der positiven Erfahrungen würde Sylvia Rothe gerne noch einmal einen Film- oder auch einen Radioworkshop in der Gemeinde anbieten. Matthias Ziereis von der Tourist-Info in Seebruck hatte die mittlerweile im Chiemgau lebende, viel beschäftigte Filmemacherin bei einem hiesigen Römerfest kennengelernt und dieses besondere Ferienprogramm erst ermöglicht. mmü