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Industrie unterstützt Studenten

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Marcel Gstatter aus Ruhpolding studiert im fünften Semester Ingenieurwissenschaften und ist damit im Herbst von Salzburg nach München gewechselt. Für hervorragende Leistungen erhält Gstatter ein einmaliges Stipendium in Höhe von 1500 Euro.

Salzburg. Die Salzburger Industriellenvereinigung fördert Studenten des Doppelstudiums der Ingenieurwissenschaften. Heuer haben sieben junge Männer die Bedingung erfüllt und einen Notendurchschnitt besser als 2,0 erreicht – darunter sechs Studenten aus Traunstein und dem Berchtesgadener Land. Jeweils 1500 Euro erhalten Thomas Schwab aus Piding, Philipp Mayer aus Teisendorf und Julian von Schleinitz aus Schönau am Königssee, sowie Maximilian Bruckmoser aus Freilassing, Simon Seyfferth aus Surheim und Marcel Gstatter aus Ruhpolding.


Auf das Studium der Ingenieurwissenschaften sind Salzburger Wirtschaft und Universität gleichermaßen stolz, da es abseits von den überlaufenen Studienfächern wie Psychologie und Kommunikation ein Beispiel einer gelungenen Zusammenarbeit mit der TU München darstellt. »Dabei sind die Studenten die ersten vier Semester in Salzburg, anschließend wird das Studium an der TU München fortgesetzt«, erklärt Rudolf Zrost, Präsident der Salzburger Industriellenvereinigung. Initiiert und gefördert wird das Studium auch von der Bayerischen Wirtschaft, große Unternehmen im südbayerischen Raum wie Heidenhain in Traunreut oder Siemens in München werben die Absolventen regelrecht ab.

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Besonders erfolgreiche Studenten werden nun bereits zum fünften Mal finanziell unterstützt mit einem Scheck in Höhe von 1500 Euro. Im vergangenen Jahr hatten überhaupt nur drei Bewerber die Kriterien erfüllt, alle drei kamen aus Bayern. In diesem Jahr werden insgesamt sieben Studenten ausgezeichnet und einmalig gefördert, davon sechs aus den beiden Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land.

Alle Ausgezeichneten starteten im Herbst 2011 ihr Ingenieurstudium in Salzburg, alle sind damit im fünften Semester und somit seit Herbst an der TU München. Philipp Mayer aus Oberteisendorf will nach dem Ende des Ingenieurstudiums voraussichtlich Robotik oder Automotive Software Engineering weiter studieren.

Marcel Gstatter aus Ruhpolding hat sein Praktikum beim Maschinenbauer Brückner in Siegsdorf absolviert, nach dem Bachelorstudium will er als Einziger der Ausgezeichneten erst berufliche Erfahrungen als Ingenieur sammeln, auch im Ausland, und erst später ein Masterstudium beginnen. hud