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Hauswirtschafterinnen freuen sich über neue Wäschemangel

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Sie probierten die neue Wäschemangel gleich aus: Marion Erhardsberger (von links), Maria Mühlbauer und Katharina Stephan.

Traunstein. Eine professionelle Wäschemangel der Firma Miele, für deren Gegenwert man sich locker einen Kleinwagen anschaffen könnte, hat die Berufsfachschule für Hauswirtschaft in Betrieb genommen.


Der stellvertretende Schulleiter, Studienrat Dr. Martin Brunnhuber, hob bei der Inbetriebnahme den Landkreis als Sachaufwandsträger hervor, »der die Anschaffung eines weiteren Bausteins für die Ausbildung ermöglicht hat«.

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Mit der Wäschemangel könne die Berufsfachschule den Kompetenzerwartungen des Lehrplans gerecht werden. Damit würden sich die Schüler die besonderen Anforderungen an eine fachgerechte Reinigung und Pflege von Gemeinschaftswäsche in Großhaushalten vergegenwärtigen und die Arbeitsabläufe unter Berücksichtigung des betriebsspezifischen Wäschekreislaufs planen und gestalten lernen. Bei allen Arbeitsschritten müssten schließlich auch sicherheitsrelevante, ergonomische, ökologische und ökonomische Gesichtspunkte beachtet werden.

Eine praxisnahe Ausbildung sei wichtig, betonte der Schulleiter, da Hauswirtschafterinnen immer mehr in Großhaushalten wie Kinderkliniken, Altenheimen und Seniorenresidenzen eine Anstellung finden. Aber auch der Tourismus und die Landwirtschaft bilden weitere Schwerpunkte ihrer Arbeit.

Mit der neuen Wäschemangel kann Tisch- und Bettwäsche aller gängigen Normmaße bis zu einer Bügelbreite von 1,65 Metern bearbeitet werden. Damit auch die entsprechende Menge gebügelt werden kann, sind künftig verschiedene Schulprojekte vorgesehen. Bjr