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Große Weihnachtsaktion an der Berufsschule I

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Als Barkeeper hatten Lehrer und Sekretärinnen der Traunsteiner Berufsschule I alle Hände voll zu tun, um die Wünsche der Schüler nach alkoholfreien Cocktails zu erfüllen.

Traunstein – Die Schüler und Lehrkräfte der größten Schule im Landkreis führten auch heuer wieder die mittlerweile bereits zur Tradition gewordene Weihnachtsaktion an der Berufsschule I in Traunstein durch. Es war das insgesamt 35. Mal.


In der einwöchigen Aktion wurde heuer jeden Tag der Film »Neuland« in der Mensa gezeigt. Dabei geht es um junge Flüchtlinge beziehungsweise Asylbewerber, die an einer Berufsschule in der Schweiz versuchen, die Sprache zu lernen, eine Ausbildung zu erhalten, um schließlich in der Schweiz bleiben zu können. Auch an der Berufsschule I in Traunstein werden derzeit 45 junge Flüchtlinge in drei Klassen unterrichtet. Vor dem Film wurden wie jedes Jahr Bilder gezeigt und Informationen über die Projekte gegeben, die vom Erlös der Aktion unterstützt werden.

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Im Anschluss fand täglich der Weihnachtsbasar in der Pausenhalle statt. Hierbei gab es wieder eine Tombola, auf der vielfältige Preise zu gewinnen waren, einen Dart-Stand der SMV, selbst gebackene Waffeln, eine Autorennbahn, einen »heißen Draht« und Maßkrug-Schieben. Die Lehrer und Sekretärinnen als Barkeeper an der Sansibar hatten wieder alle Hände voll zu tun, um die Nachfrage nach alkoholfreien Cocktails zu erfüllen. Auch Pizzas und Bosnas der Gastronomie-Abteilung fanden ebenso wie der Punsch reißenden Absatz.

Ein »Dritte-Welt-Laden« bot zudem unterschiedliche Erzeugnisse aus den Entwicklungsländern an. Schüler der Schreinerabteilung boten selbst gefertigte Produkte an und die Damen des Sekretariats trugen mit selbst gehäkelten Mützen, die ebenfalls feilgeboten wurden, zur Aktion bei.

Im Rahmen der Weihnachtsaktion wurden außerhalb des Weihnachtsbasars auch Dresdner-Stollen hergestellt und an Schüler und Lehrer verkauft.

Die Einnahmen des Basars werden wie jedes Jahr wieder auf verschiedene Hilfsprojekte in Kenia, Bolivien, Sri Lanka und im eigenen Land verteilt. »Ob wir wieder wie in den letzten Jahren über die 9000-Euro-Marke kommen, wird sich nach der Endabrechnung zeigen, ich bin aber mehr als zuversichtlich«, erklärt Franz Deser, Koordinator der Aktion. awi