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Gewissenhaft arbeiten

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Für Auszubildende ist es häufig lästig, ihr Berichtsheft zu führen. Dort müssen sie regelmäßig notieren, was sie in der Lehre gelernt haben. Trotzdem sei es sehr wichtig, diese Aufgabe von Anfang an ernst zu nehmen, sagt Fin Mohaupt, Leiter der Ausbildungsberatung der Handelskammer Hamburg. Nur mit einem ausgefüllten Heft können Jugendliche sich zur Abschlussprüfung anmelden.


Ein gut geführtes Heft sei außerdem in der Prüfung von Vorteil. Aus ihm könnten Prüfer entnehmen, womit sich Jugendliche beschäftigt haben. In der Folge fällt es ihnen leichter, passgenaue Fragen zu stellen, erklärt Mohaupt. Zum Beispiel: Lernt ein Azubi Außenhandelskaufmann in einem Gemüsegroßhandel, hat er sich teilweise mit anderen Themen beschäftigt als ein Lehrling, der im Möbelgroßhandel arbeitet. Auf diese Unterschiede können sich Prüfer besser einstellen, wenn das Berichtsheft sorgfältig ausgefüllt ist.

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Möglicherweise gibt es in der Ausbildung auch Konflikte, weil der Ausbildungsbetrieb dem Jugendlichen nicht alle vom Rahmenlehrplan vorgeschriebenen Inhalte vermittelt. Bei einer Lehre zum Verkäufer kann das etwa der Fall sein, wenn der Azubi ausschließlich an der Kasse eingesetzt wird. Dann ist es gut, wenn der Lehrling diesen Missstand dokumentieren kann. Wie das Berichtsheft zu führen ist, erklärt der Ausbilder.