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Für 24 Stunden Mama

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Ganz schön ins Schwitzen kam unter anderem Alicia Hofmann mit ihrer »Tochter« Melina.

Traunstein. Viele Mädchen wünschen sich ein Baby, ohne zu wissen, was es bedeutet, rund um die Uhr für den Nachwuchs da zu sein und Verantwortung zu übernehmen. Beim Projekt »Babybedenkzeit« erfuhren Schülerinnen der Berufsfachschule für Kinderpflege sowie des Berufsvorbereitungsjahres, welche Aufgaben eine Mutter zu erfüllen hat. Stephanie Heigermoser organisierte das Projekt für die 10. Klassen, das von Gerti Rutz vom Traunsteiner Kinderschutzbund begleitetet wurde.


Ausgerüstet mit einem Maxi Cosi nahmen die Schülerinnen ihre Babypuppen auch mit in die Berufsschule III. Veronika hat ihre in blau gekleidete Puppe auf den Namen Maximilian getauft, Luisa ihre »Tochter« Alya und Athanasia nennt ihre Lena. Die drei Babys hielten die jungen Frauen rund um die Uhr auf Trab, denn die Puppen hatten den Rhythmus eines richtigen Babys.

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Ein Computer im Inneren der Puppe zeichnete auf, wie die Jugendlichen ihr »Baby« versorgten, ob sie ihm viel Aufmerksamkeit schenkten oder es doch eher vernachlässigten.

Am Ende waren sich alle teilnehmenden »Mamas« aber einig: Es war eine sehr schöne und interessante Erfahrung, die neben kurzen Nächten auch viel Spaß gemacht hat, aber Mutter werden wollen sie erst in ein paar Jahren. Bjr