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Fünf Gründe für einen Tanzkurs

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Wer zum Beispiel einen Cha-Cha-Cha oder einen Walzer tanzen kann, übersteht jede Hochzeit, jeden Geburtstag bei älteren Leuten und jede Firmenfeier.

Ein bisschen angestaubt? Von wegen. In Tanzschulen können Jugendliche etwas über das Miteinander lernen, Leute kennenlernen und Spaß haben. Jürgen Ball, Leiter der Tanzlehrer-Akademie im Allgemeinen Deutschen Tanzlehrerverband (ADTV) nennt fünf Gründe für die Tanzschule.


Man lernt fürs Leben: Beim Tanzen wird das Jackett geschlossen, eine Dame begleitet man nach dem Tanz zurück an ihren Platz, und beim Besteck arbeitet man sich in einem feinen Restaurant von außen nach innen: Viele Tanzschulen vermitteln auch Etikette-Regeln. Das ist gerade für junge Leute wichtig, wenn sie sich zum Beispiel um Praktika oder einen Job bewerben. Und auch die Damenwelt ist von einem Gentleman sicher nicht abgeneigt.

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Man trifft neue Leute: Wie bei jedem anderen Hobby bekommt man mal andere Leute zu Gesicht als zum Beispiel in der Schule. Übrigens kann man zum klassischen Gesellschaftstanzkurs auch ohne Partner kommen. Gerade die Mädchen müssen nicht fürchten, ohne Tanzpartner dazustehen: In der Regel springen sogenannte erfahrenere Tanzschüler ein, wenn zu wenig Jungs mitmachen.

Man kann auch zu Hip-Hop tanzen: Tanzschulen bieten längst nicht mehr nur Paartanzkurse an – man muss also nicht zusammen tanzen. Auch Hip-Hop oder Breakdance kann man dort lernen. Wofür man sich entscheidet, macht man am besten von der Musik abhängig, die man mag.

Man wird musikalisch vielseitiger: In der Disco zu seiner Lieblings-Musik hin und her zu wippen, ist das eine. In der Tanzschule lernt man, die Vielfalt der Musik zu nutzen und sich rhythmisch dazu zu bewegen. Bei einem Dreiviertel-Takt passt der Wiener Walzer, beim Vierviertel-Takt der Foxtrott.

Man kommt überall durch: Wer zum Beispiel einen Cha-Cha-Cha und einen Walzer tanzen kann, übersteht jede Hochzeit, jeden Geburtstag bei älteren Leuten und jede Firmenfeier. So tut man auch gleich etwas für den Austausch der Generationen – tanzen kann man schließlich mit einem Partner oder einer Partnerin, die 20 Jahre alt ist, aber auch mit jemandem, der schon über 80 Jahre alt ist. dpa