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Frisuren, Make-up und stylische Kleidung

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Mit Frisuren  und  Make-up  wurde  vielerlei ausprobiert, um die jungen Mädchen der Waginger Mittelschule optisch ins beste Licht zu rücken.

Waging am See – »Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance« – Diesen Spruch hat sich Fachlehrerin Edeltraud Seehuber von der Mittelschule Waging zu eigen gemacht und mit 20 Mädchen der 9. und 10. Klasse ein Kleidungs- und Stil-«Training« absolviert. Denn gerade in der Zeit der Vorstellungsgespräche und Bewerbungstermine komme es auch auf das äußere Erscheinungsbild an.


So hat sie mit zwei Waginger Geschäften, die dieser Initiative sehr aufgeschlossen begegnet waren, Termine ausgemacht. Zunächst waren die Jugendlichen in zwei Gruppen jeweils zwei Stunden in einem Friseursalon, um sich von den Mitarbeiterinnen in Sachen Frisur und Schminken beraten zu lassen.

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Dann ging es im Wechsel zu einem Modegeschäft, wo Kleidung und Schuhe bereitstanden. Hier konnten sich die Mittelschülerinnen mit Artikeln ausstatten, die ihnen gefielen – dann wurde gemeinsam besprochen, ob das auch zum Typ beziehungsweise zur Figur passt oder nicht, was man ändern sollte, welche Accessoires den Auftritt abrunden könnten oder wie man ein alltägliches Outfit aufpeppen könnte. Tücher, Gürtel und Taschen lagen auch bereit, um sich aus verschiedenen Möglichkeiten das am besten Passende aussuchen zu können. Von der Schule wurde die Initiative unterstützt. Es gab sogar Geld von der Regierung, das Konrektor Matthias Ramming beschafft hatte. Schließlich hatten die Geschäfte Mitarbeiterinnen abstellen müssen, der Friseur hatte sogar extra aufgesperrt. Spätestens bei der Abschlussfeier wird man sehen, ob die Schülerinnen genug mitgenommen haben, um sich dort zwar modisch, aber nicht übertrieben, zwar flott, aber nicht zu stark »aufgebrezelt« zu zeigen, wenn sie ihre Zeugnisse abholen. he