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Einsatz im Pfadfinderheim

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Grassau. Eingetretene Türen, aufgebohrte Schlösser, zerschlagene Fenster und mitten im Geschehen Feuerwehrkameraden und Pfadfinder des Stammes »Schwarzer Mustang Achental«.


Der bevorstehende Abriss des ehemaligen Pfadfinderheims, das dem BRK-Neubau weichen muss, ermöglichte den Feuerwehren aus Grassau und Rottau die seltene Möglichkeit unter realitätsnahen Bedingungen zu üben. Die Pfadfinder erklärten sich bereit, als Statisten zu fungieren. So konnten sie miterleben, wie es sich anfühlt, mit einer Drehleiter von einem Dach oder geschultert aus dem Erdgeschoß gerettet zu werden.

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Zum Abschluss gab es noch eine Übung mit Giftstoffen. Auch daran beteiligten sich die Pfadfinder mit großem Eifer. Am Ende lobte Feuerwehrkommandant Alfred Mayer alle Pfadfinder für ihre Mithilfe und ihr Engagement.

»So traurig es ist, dass das Pfadfinderhaus abgerissen wird, so ist es doch ein gutes Gefühl, das es bis zum Ende sinnvoll genutzt werden konnte«, bilanzierte Stammesführer Christian Keller.