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Django 3000 feiern eine wilde »Bonaparty«

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Geprotzt wird auf dem neuen Cover von »Bonaparty«. Von Gold umgeben ließen sich Bassist Michael Fenzl (von links), Geiger Flo Starflinger, Sänger Kamil Müller und Schlagzeuger Jan-Philipp Wiesmann samt Hund ablichten. (Foto: David Schlichter)

Die vier Musiker von Django 3000 mögen es nach eigenen Angaben gerne »wuid und laut«. Das haben Geiger Flo Starflinger, Schlagzeuger Jan-Philipp Wiesmann, Bassist Michael Fenzl und Sänger Kamil Müller zuletzt bei ihren ausverkauften Heimkonzerten Mitte Januar im Gasthaus Ott in Staudach bewiesen. Nun legt die Chiemgauer Band mit ihrem dritten, mehr als hörenswerten Album nach. Ab morgen ist »Bonaparty« im Handel erhältlich.


Gipsy-Disco nennen die selbsternannten »Strizzis« aus dem Chiemgau ihre brodelnde Soundmixtur, mit der sie schon die Tanzböden vom Chiemsee bis zum Ural zum Beben gebracht haben, zuletzt zusammen mit der finnischen Band Jaako Laitinen & Väärä Raha auf einer ausgedehnten Tour durch Russland. »Bonaparty« hat entsprechend Wodka, Tabak und Kaviar im Blut.

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Auf zwölf neuen Songs die Lust am Leben feiern

Die zwölf neuen Songs (plus zwei Bonustracks) feiern die Lust am leichten Leben, verwandeln die Isar in Champagner und zünden einen melodischen Kracher nach dem anderen. Traditionsbewusstsein trifft bei Django 3000 auf den Wunsch, nach neuen Ufern aufzubrechen, oder in den Worten der Band: »So weit umananda san o ned vui ganga!«

Wer sich so viel rumtreibt wie die »beliebteste Bart-Combo Bayerns«, sammelt naturgemäß eine Menge unterschiedlicher Eindrücke, die sich in den packenden Melodien niederschlagen, welche den Djangos nur so in den Schoß zu fallen scheinen. Auf ihren Streifzügen begegnen sie aber auch erstaunlichen Typen und Geschichten, von denen sie ihren Hörern am Lagerfeuer erzählen: Die legendäre unbezähmbare Heidi darf natürlich nicht fehlen, Tod und Teufel sind sowieso alte Bekannte, die auch auf »Bonaparty« wieder dabei sind (»Saukoid«).

Auch nachdenkliche Töne fehlen auf dem Album nicht

Hinzu kommen diesmal reißende Bestien (»Heastn blean?«), eifersüchtige Schamanen (»The Shaman«) und finstere Mafiosi (»Boom boom boom«). Selbst nachdenkliche Töne fehlen nicht (»Host as scho gheat?«); doch am Ende bleibt keine Zeit für Tränen, denn die finnischen Kumpels der Djangos, Jaako Latinen & Värää Raha, rufen zur internationalen Bonaparty, zu einer Feier, die selbst Napoleon vor Neid den Hut hätte ziehen lassen. Hier fallen die letzten Hemmungen und Sprachbarrieren: »I wanna party like a Bonaparty!« - Andrea Poschinger

Das Traunsteiner Tagblatt verlost 3x2 Karten für das Konzert am 20. März im Ballhaus in Rosenheim. Weitere Informationen gibt es auf der Mitmach-Seite von suedost-news.