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Die »Leada Minis« waren nicht zu schlagen

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Ihr starker Teamgeist und die große Laufbereitschaft führten die Ministranten aus Wonneberg und Otting zum Meistertitel. Die Siegesmannschaft bestand aus Tobias Lechner (stehend von links), Korbinian Thaller, Markus Hasenknopf, Valentin Mühlthaler, Jonas Eder, Stefan Fenninger, Johannes Poller (kniend von links), Rupert Ufertinger, Andreas Anfang, Jakob Notbichler und Trainer Albert Fenninger. (Foto: Poller)

Sie haben ihr Bestes gegeben, bis zum Schluss gekämpft und am Ende verdient gewonnen. Die Ministranten des Pfarrverbandes Waging, Otting und St. Leonhard sind in der Altersgruppe ab 15 Jahren Sieger des Korbinian-Cups und damit neuer Diözesanmeister im Hallenfußball. Bei den jüngeren Ministranten sicherten sich die Teilnehmer aus Kammer als Titelverteidiger heuer »nur« den Vizemeistertitel.


Als Vertreter des Dekanats Traunstein waren die »Leada Minis«, bestehend aus drei Ottinger und sieben Ministranten aus St. Leonhard zur Turnhalle nach Obing aufgebrochen. Ihre Hoffnung: Möglichst gut abschneiden, schließlich war man amtierender Vizemeister. In ihren neuen, blauen Trikots legten die Jugendlichen dann eine wahre Siegesserie hin, obwohl sie mehrmals sogar einen 0:1-Rückstand aufholen mussten. Sie spielten unter anderem gegen Ebersberg, Bad Reichenhall und die Pfarrei St. Anna in München.

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Durch ihre große Laufbereitschaft und dem hohen Teamgeist, aber auch der doppelten Besetzung jeder Position gelang es den »Leada Minis«, insgesamt 21 Treffer zu erzielen. Gleichzeitig mussten sie aber nur vier Gegentreffer hinnehmen. Bereits vor dem letzten Spiel hatten sie sich als Punktbeste der 16 Mannschaften für das Finale gegen Holzkirchen qualifiziert.

Mit ihrem taktisch cleveren Spiel brachten die Jugendlichen aus dem Waginger Pfarrverband im Finale einerseits den Holzkirchner Torwart mehrmals in arge Bedrängnis, standen zudem aber gut in der Abwehr, sodass die Gegner keinen Weg zum Tor fanden. Nach der Hälfte der Spielzeit fiel dann der erste Treffer und es hieß 1:0 für die Ministranten aus dem Landkreis Traunstein. Dabei blieb es auch bis zum Schlusspfiff. Am 5. April dürfen die »Leada Minis« nun die Diözese beim Bayern-Cup in Passau vertreten.

Ihr Ticket für die nächste Runde knapp verpasst haben die Kammerer Ministranten, die in der Altersklasse bis 14 Jahren als amtierender Diözesanmeister in den Wettbewerb gingen. Beim Fußballturnier um den Korbinians-Cup in der Landkreisturnhalle in Traunstein mussten sie sich im Endspiel den Ministranten aus München St. Anna mit 0:3 geschlagen geben. Der zweite Vertreter aus dem Landkreis, die Minis aus Engelsberg-Garching, landeten auf Platz vier, die Minis aus St. Leonhard am Wonneberg – sie durften als drittes Team aus dem Landkreis teilnehmen, da die Kammerer als Titelverteidiger gesetzt waren – wurden Siebte.

Unglückliches Ende für die Kammerer Minis

Die Mannschaft aus Kammer hatte sich mit drei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage ins Halbfinale vorgekämpft und dort in einem spannenden Siebenmeter-Krimi die Minis aus dem Pfarrverband Bockhorn im Landkreis Erding besiegt. Das Endspiel gegen die Münchner verlief dann sehr unglücklich. Ein dummes Abstaubertor schon in der ersten Minute brachte den Rückstand, und damit war das Spiel eigentlich gelaufen.

Die Siegerehrung lag in Händen von Markus Lentner vom Referat für Ministrantenarbeit im Ordinariat. Er dankte den fleißigen Mitarbeitern aus der Pfarrei Kammer, die alles organisiert und auch für die Verpflegung der zwölf teilnehmenden Mannschaften gesorgt hatten. apo/he