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Chaos im Kleiderschrank

Wenn Jugendliche das Chaos in ihrem Kleiderschrank endlich in den Griff bekommen wollen, sollten sie den Spaß nicht vergessen: »Die Lieblingsmusik auflegen und möglichst laut aufdrehen«, empfiehlt Aufräumtrainerin Rita Schilke.


Wem die Motivation fehlt, der sollte sich außerdem einen festen Termin für die Aktion setzen und die beste Freundin oder den besten Freund einladen – gemeinsam macht das Kleiderschrank-Ausmisten nämlich deutlich mehr Spaß.

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Zu Beginn muss alles raus

Der nächste Schritt heißt: Alles muss raus. Erst dann können die Jugendlichen damit beginnen, ihre Klamotten auf drei Haufen aufzuteilen. Auf den einen kommen die Lieblingsstücke, die sie behalten wollen. Auf den nächsten der Ausschuss, den sie in jedem Fall weggeben wollen.

Auf dem dritten landen die Stücke, zu denen sie noch keine eindeutige Meinung haben. Diese müssen sie später noch einmal anschauen und neu bewerten. Erfahrungsgemäß landeten sie aber früher oder später auch auf dem Altkleiderhaufen, sagt Schilke.

Aussortiertes einfach weiter verschenken

Manchmal sei es leichter, sich von einem T-Shirt oder Pulli zu trennen, wenn man weiß, dass er in gute Hände kommt, sagt Schilke. Dann ruft man die infrage kommende Person am besten sofort an und fragt, ob sie Interesse hat. Nur nichts aufschieben. Lieber gleich eine Kleidertauschparty mit Freundinnen organisieren oder das gute Stück bei einschlägigen Portalen im Internet zum Kauf oder Tausch anbieten.

Beim Wiedereinsortieren sollten die Jugendlichen methodisch vorgehen: Sortieren nach Kleiderart und Farbe – etwa hell, dunkel, bunt – erleichtert die Übersicht, sagt Expertin Rita Schilke.